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WWM GmbH & Co. KG

Mitarbeiter: 75

Davon Auszubildende: 10

Umsatz: 7,5 Mio. Euro

Kunden: 3.000 User auf über 130 Portalen

Adresse: Hans-Georg-Weiss-Str. 18  |  52156 Monschau

Firmenstruktur: WWM GmbH & Co. KG als operatives Unternehmen

Standorte:          WWM Design- und Productioncenter (Monschau)

                               WWM Support Center (München)

                               WWM Service Hub Germany (Alsdorf)

Internet:              www.wwm.de

                               www.rocketexpo.com

 

Live Communication on Demand

Unter dem Namen Werbewerkstätten Monschau wurde das Unternehmen WWM 1977 von Friedhelm Gülz gegründet. Heute führt Dr. Christian Coppeneur-Gülz das Unternehmen, das Trends im Bereich des Live-Marketings setzt, in der zweiten Generation. Auf der Grundlage langjähriger Erfahrung im Bereich Live- Kommunikation wurde mit „myWWM“ die erste ERM-Software (Event-Resource-Management) entwickelt. Auf diese innovative Lösung vertrauen inzwischen mehr als 3.000 User namhafter und internationaler Unternehmen und so hat die WWM das Denken in der Messe- und Eventbranche revolutioniert. Mehr als 50.000 Marketingmaßnahmen werden jährlich über die cloudbasierten Prozesse gesteuert. Auch durch die mehr als 2.500 Messen und Veranstaltungen pro Jahr baut das Unternehmen seinen Expertenstatus kontinuierlich aus.

WWM ist ein „Marketing-Ökosystem“. Der zentrale Punkt ist die ERM-Software „myWWM“, mit der das gesamte Spektrum der Live-Kommunikations-Maßnahmen schnell und einfach gesteuert und koordiniert wird. Den Eventmanagern der Kunden steht ein individuelles und hocheffektives System zur Verfügung, das die Offline-Marketing-Ressourcen zentral verwaltet und dank der intuitiven Oberfläche von überall aus und jederzeit den Zugriff ermöglicht. WWM zeichnet sich durch einen innovativen Spirit sowie eine ausgeprägte Wertekultur aus. Das Unternehmen definiert sich nicht nur über die Produkte und Dienstleistungen, sondern auch über den respektvollen Umgang miteinander. Diese authentische Art und Weise, sich in einem hoch dynamischen Umfeld zu bewegen, wird geschätzt und ist motivierend zugleich.

Dr. Christian Coppeneur-Gülz: Revolutionär der Livekommunikation

„Die Branche digital revolutionieren“, das war – bewusst oder auch unbewusst – von Anfang an das Ziel von Dr. Christian Coppeneur-Gülz, als er in das Familienunternehmen seines Vaters einstieg. Seine erstklassige Ausbildung hatte ihn ausgezeichnet auf diese große Herausforderung vorbereitet: Studium in Deutschland, Italien und den USA mit Schwerpunkt IT-Strategie, bei dem er den Fokus auf die Veränderung der Wettbewerbsbedingungen durch den strategischen Einsatz von IT (Digitale Transformation) setzte. Gekrönt hat er diesen Weg mit einer Promotion an der WHU, an der er heute immer noch als externer Dozent lehrt.

Geprägt wurde die Laufbahn von Dr. Christian Coppeneur-Gülz von seinen „beiden Vätern“. Sein leiblicher Vater lehrte ihn, Dinge nur mit Liebe und Begeisterung zu tun. Außerdem gab er ihm den Leitgedanken „Man ist nur gut in dem, was man mit vollem Herzen macht. Das betrifft auch die Menschlichkeit im Umgang mit anderen“ mit auf den Weg. Die andere stützende Säule war Prof. Dr. Dipl-Ing. Thomas Fischer, sein Doktorvater, der die Ideen von myWWM immer mit vorantrieb und seinen Doktoranden sowohl fachlich als auch emotional unterstützte. Aber vor allem seine abstrakte und gleichzeitig auf Synergien ausgelegt Denkweise brachte Dr. Christian Coppeneur-Gülz voran und zeigte ihm, dass 1 und 1 gleich 3 sein kann, wenn man das Ganze betrachtet. Der junge Unternehmer ist sich sicher, dass diese Betrachtungsweise einer seiner größten Erfolgsfaktoren ist. Das heißt auch, sich nicht in Details zu verzetteln und die Strategie auf das Ganze auszurichten, auch wenn einzelne Elemente noch fehlen.

Heute weiß der Unternehmer, dass die Entwicklung von WWM, trotz des Flankenschutzes seiner „beiden Väter“, gerade in den ersten Jahren noch schneller vorangeschritten wäre, wenn der junge Unternehmer mehr Vertrauen in andere Menschen gehabt hätte. Heute heißt sein gelerntes Motto: „Vertrauen schenken und damit Motivation schaffen. Vertrauensbruch direkt sanktionieren.“ Denn nach einem Vertrauensbruch endet für ihn jegliche Art der Beziehung – sowohl geschäftlich als auch privat.

Der Besuch des Seminars UnternehmerEnergie und der Leitsatz „Arbeite am Unternehmen, nicht im Unternehmen“ haben die Entwicklung von WWM noch einmal beschleunigt. In einem kleinen Unternehmen, in dem der Chef zwangsläufig operative Aufgaben übernehmen muss, war es für den jungen Unternehmer zunächst eine echte Herausforderung, die Philosophie von SchmidtColleg anzuwenden. Aber als Dr. Christian Coppeneur-Gülz nach dem Besuch des Seminars mit der Umsetzung begann, konnte er schnell Erfolge verzeichnen.

Diese Erfahrung möchte er heute auch anderen Unternehmern mit auf den Weg geben. Denn für ihn ist UnternehmerEnergie der Erfolgsmotor Nummer 1 – und das nicht nur, weil er dadurch den Teufelskreis, mehr arbeiten zu müssen, um mehr zu verdienen, durchbrochen hat. Er hat gelernt, dass es darum geht, die richtigen Dinge zu tun, nicht Dinge richtig zu tun.

Fragen an Dr. Christian Coppeneur-Gülz

 

Herr Dr. Coppeneur-Gülz, Sie haben in Ihren jungen Jahren schon sehr viel erreicht. Wie heißt Ihr Lebensmotto?

Experiment – fail – learn – repeat.

Sie gelten als „Revoluzzer der Live-Kommunikation“. Hat das Ihres Erachtens eine Auswirkung auf die Wahrnehmung Ihres Unternehmens in Bezug auf Sympathie?

Naja, „Revoluzzer der Live-Kommunikation“ war das Titelblatt eines Fachmagazins – und Titelblätter müssen nun mal polarisieren. Wir treiben die digitale Transformation in unserer Branche voran – wenn man nun deshalb Jeff Bezos (Amazon) als „Revoluzzer des Einzelhandels“ bezeichnen will, nun gut, damit komme ich persönlich gut zurecht. Mit der Brille von Joseph Schumpeter betrachtet ist Disruption von Märkten und Branchen ein durchaus positiver Begriff. Die digitale Transformation beschleunigt, vereinfacht und vergünstigt Prozesse, dies führt zu geringeren Kosten für die Kunden. Also wenn das nicht sympathisch ist?

Welche Voraussetzungen müssen in einem Unternehmen gegeben sein, damit es als sympathisch wahrgenommen wird?

Schwierige Frage. Für mich steht Sympathie von Unternehmen auf zwei Säulen: Authentizität und gelebte Wertekultur. In der Außendarstellung versucht natürlich jedes Unternehmen – am besten mit günstig zugekauften Stock-Bildern von politisch korrekten Teams – sympathisch zu wirken. Dies geht meines Erachtens in die falsche Richtung. Sympathie ist eine Frage von Glaubwürdigkeit und Authentizität. Wir machen seit Jahren Fotos von den echten Teams und verwenden auch nur diese in unserer Kommunikation (Website etc.). Die Kunden erkennen ihre Ansprechpartner dort wieder – das schafft Authentizität. Zum anderen geht es um gelebte Werte. Das bedeutet, dass wir das, was wir als Corporate Culture „verkaufen“, auch wirklich leben müssen – in jedem Kontakt, in jeder Kommunikation und vor allem in jeder Situation mit unseren Kollegen, Kunden und Lieferanten. Ich glaube, dies ist der Schlüssel, damit ein Unternehmen sympathisch wahrgenommen wird und gleichzeitig die Voraussetzung dafür, dass Kunden zu Fans werden. Eine wirklich schwierige, aber in ihrer Wirkung noch mächtigere Aufgabe.

Wie ist Ihres Erachtens das Zusammenspiel von Sympathie und Exzellenz in einem Unternehmen?

Betrachtet man den Begriff Exzellenz rein fachlich (also auf Kompetenzen bezogen), so stehen die beide Begriffe in einem Spannungsverhältnis. Kompetenz kann bei einem unglücklichen, rhetorischen Umgang schnell als arrogant interpretiert werden – eine eher unsympathische Eigenschaft. Wenn man den Exzellenzbegriff jedoch weiter fasst – als Corporate Excellence – dann wird aus dem Spannungsverhältnis eine notwendige Voraussetzung: Denn nur wenn es uns gelingt, sympathisch wahrgenommen zu werden und auch die anderen Felder der Exzellenz zu erfüllen, dann, und nur dann, dürfen wir uns als exzellent bezeichnen.

WWM: Digitale Transformation mit Fokus auf den Kunden

 

 

Während eines Besuchs bei WWM spürt man schnell, dass das sympathische Unternehmen sich der digitalen Transformation verschrieben hat: Überall, egal ob im Foyer, in den Konferenzräumen oder den Büros, hängen motivierende Start-up Sprüche wie z.B. „Ideas-over-Titles“ oder „make-it-work-then-makeit-better“. Man merkt, dass die Mitarbeiter sich wohlfühlen und diese Kultur leben. Diskussionen gehen immer in die Richtung dieser Sprüche, die digitale Transformation ist permanent präsent. Dabei steht der Kunde immer im Mittelpunkt.

WWM sucht Lösungen für die Probleme der Kunden, nicht für die eigenen. Dabei folgt das Unternehmen dem Grundsatz „done is better than perfect“, was eine hohe Umsetzungsgeschwindigkeit ermöglicht. Das Unternehmen entwickelt sich immer mehr zum Software- und Lösungsanbieter, die ursprünglichen, handwerklichen Geschäftsfelder werden zunehmend ausgegliedert, um die notwendige Skalierbarkeit zu ermöglichen.

In einer zunehmend digitalen Welt übernimmt WWM die Entlastung der Kunden bei allen sekundären Prozessen sowie deren Optimierung. Das ausgefeilte Projektund Prozessmanagement des Unternehmens lässt seine Kunden zu den effizientesten Wettbewerbern in ihrer Branche werden. Das Spielfeld von WWM ist eine vernetzte und globalisierte Welt. Die Spielweise ist lösungsorientiert. Der Erfolg des Unternehmens basiert auf den Faktoren Geschwindigkeit, Ganzheitlichkeit, Digitalisierung und Integration. Als Kernkompetenz von WWM sieht Dr. Christian Coppeneur-Gülz die Betrachtung des großen Ganzen und nicht ausschließlich der Einzeldisziplinen. Dabei spielt die Überzeugung, dass die ganzheitliche Lösung immer mehr ist als die Summe der Einzelteile, eine entscheidende Rolle. Aus dieser Ganzheitlichkeit resultieren die Reduktion der Komplexität und damit der Anstieg des Nutzens für den Kunden.

Mit gelebter Wertekultur zur Exzellenz

 

 

Die Exzellenz von WWM basiert auf einer Wertekultur, die von dem gesamten Team nicht nur akzeptiert, sondern auch im Alltag gelebt wird.

• So verbindet das WWM-Team beispielsweise Ehrlichkeit mit Hilfsbereitschaft. Denn das Team weiß, dass nur wenn die einzelnen Mitarbeiter ehrlich zueinander sind, sie sich auch gegenseitig helfen und unterstützen können.

• Darüber hinaus genießen die WWM-Mitarbeiter Freiheit in der Entscheidungsfindung. Im Gegenzug erwartet das Unternehmen aber auch, dass jeder Verantwortung für sein Handeln übernimmt.

• Um der Exzellenz- und Leistungsgesellschaft gerecht zu werden, sieht das WWM-Team Kompetenz, Qualität und Sorgfalt für das Handeln als selbstverständlich an. Gleichzeitig wird jedem mit Anerkennung begegnet, der die WWM-Standards übertrifft und dies wird als Ansporn für die eigene Arbeit genommen. Spaß ist der Treibstoff für exzellente Leistungen, wobei auch auf Raum für Entspannung Wert gelegt wird. Die WWM ist davon überzeugt, dass Gesundheit, Balance und Lebensfreude zu einem ausgeglichenen „Ich“ gehören. Das erfordert in ihren Augen zugleich den Einklang mit der ökologischen und sozialen Umwelt.

• Die WWM gibt jedem Stakeholder Sicherheit: Einen sicheren Arbeitsplatz, eine sichere Gemeinschaft, ein sicheres Projekt. Das erfordert wirtschaftliches Arbeiten.

• Den Herausforderungen einer sich stetig verändernden Welt kann nur mit der Bereitschaft, Veränderungen anzugehen und dem Willen zur Innovation erfolgreich begegnet werden. Dabei ist die gelebte Dynamik und Innovation bei der WWM geprägt von Mut und nicht von Leichtsinn.

Diese gelebte Unternehmenskultur ist der wohl größte Wettbewerbsvorteil der WWM. Gleichzeitig arbeitet das Unternehmen streng nach den Ergebnissen der Gallup-Studie, die essenzieller Bestandteil der internen Führungskräfteentwicklung ist. Es wird versucht, die Energie auf die „hoch motivierten“ Mitarbeiter zu richten.

Im Rahmen von WWM360, dem Rundum-System in Anlehnung an UnternehmerEnergie, werden die Geschäftsleitung und die Führungskräfte bewertet. Die Ergebnisse werden offen an alle Mitarbeiter kommuniziert. In 2017 hat die WWM zudem für alle Mitarbeiter eine Genussrechts-Beteiligung ins Leben gerufen, sodass alle Mitarbeiter an der wirtschaftlichen Entwicklung des Unternehmens partizipieren.

IT-Wissen auf höchstem Niveau

 

 

WWM gilt als Vorreiter der Branche, in der dem Unternehmen das höchste IT-Wissen nachgesagt wird. Das belegt beispielsweise auch die erste selbstentwickelte, umfassende und professionelle Softwarelösung myWWM, ein Event-Resource-Management System, oder die in 2017 eingeführte Lösung myWWM Metrics zur automatischen Messung von Besucherströmen in der Live-Kommunikation. Bei der Neugewinnung von Kunden ist es heute diese IT- und Prozess-Kompetenz, die von den Kunden geschätzt wird. In einer hartumkämpften Branche hat es WWM geschafft, „weg von dem Produkt und der preislichen Vergleichbarkeit, hin zur Lösung“ zu kommen und damit erfolgreicher zu sein als die Wettbewerber.

Mein Fazit

 

WWM ist eine tolle Kombination aus einem modernen, schönen und sympathischen Unternehmen. Die Innovationskraft hat ein Geschäftsmodell der Branche nachhaltig verändert und Christian Coppeneur-Gülz lebt bereits die digitale Transformation als Vorreiter. Dabei finde ich die Verbindung der neuen digitalen Welt mit den klassisch gelebten Werten in diesem Unternehmen besonders spannend und sympathisch.

Wieder sind es die Menschen, die mit ihrer Kreativität, Innovationskraft und Lösungsansätzen den Unterschied ausmachen. Dabei werden zum Beispiel die Werte „Ehrlichkeit“ und „Hilfsbereitschaft“ ebenso selbstverständlich mit „Dynamik“ und „Innovation“ verbunden wie auch die Wirtschaftlichkeit des Unternehmens mit dem Spaß im Team. WWM ist ein rundum sympathisches Unternehmen, bei dem es mir schwerfällt, große Verbesserungspotenziale aufzuzeigen und dem ich nur empfehlen kann, weiterhin so dynamisch und sympathisch zu bleiben.

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