Rauschenberger Gastronomie:
Gästen wie Freunden begegnen

Community Fakten

 

 

 

 

Rauschenberger Gastronomie

Mitarbeiter: 250

Davon Auszubildende: 45

Umsatz: 20 Mio. Euro

Anzahl Gäste: 350.000 Gäste oder 800 Events pro Jahr

Restaurants in Stuttgart: Pier 51, Goldberg, Cube

Eventlocations: Goldbergwerk in Fellbach, Legendenhalle in Böblingen

Adresse: Schaflandstraße 6 | 70736 Fellbach

Internet: www.rauschenberger-catering.de

Gästen wie Freunden begegnen

Perfektes Ambiente. Kulinarischer Höchstgenuss. Begegnung auf höchstem Niveau. Rauschenberger Gastronomie steht für „große Momente“. Drei exklusive Restaurants in Stuttgart, dazu Eventlocations der Extraklasse, eine bundesweit agierende Eventcateringabteilung mit über 800 Veranstaltungen pro Jahr und 250 exzellente Mitarbeiter erzählen eine Erfolgsgeschichte. Mit Hilfe eines intern ausgearbeiteten Exzellenz-Prinzips und durch Anwendung wertvoller Tools aus der UnternehmerEnergie ist es Jörg Rauschenberger gelungen, im Bereich des Eventcaterings eine Führungsposition zu beziehen.

Jörg Rauschenberger: Dinge, die gut sind, präzise immer wieder tun

Es ist eine zugleich simple wie wegweisende Frage, die bei Jörg Rauschenberger ganz am Anfang seines Weges im Bereich des Fine Dinings steht: „Was treibt den Menschen in die Gastronomie?“ Als Absolvent der École hôtelière in Lausanne ist er dieser Frage seit seinen gastronomischen Anfängen im Jahr 1982 nachgegangen. Die Antwort wurde gleichermaßen zur Vision seines heute 31-jährigen Unternehmens: Es ist das Verlangen nach einem großen, nach einem besonderen Moment, das Menschen dazu bewegt, die Gastronomie aufzusuchen. Und dieser „Great Moment“ geht weit über eine gute kulinarische Leistung oder eine ansprechende Location hinaus. Ob beim Restaurantbesuch, beim Catering von Corporate Events oder bei der Ausrichtung von privaten Feiern, das Ziel bei Rauschenberger ist immer dasselbe. Es sind Menschen, die mit diesem einen Gefühl nach Hause gehen sollen: „Das war großartig!“

Präzision auf allen Ebenen

Für dieses Ziel tut Jörg Rauschenberger alles. Und nimmt dazu alles in den Blick. Seine Liebe zum Detail und sein Gespür für das Feine garantieren ihm Erfolg. Es sind die vielen kleinen und großen Komponenten, die, perfekt aufeinander abgestimmt, Großartigkeit versprechen. Die Rede ist dabei vom stimmungsvollen Ambiente (Licht, Musik, Düfte und Dekoration), natürlich vom kulinarischen Genuss, von gastfreundschaftlicher Kommunikation auf Augenhöhe und von einem Management im Hintergrund, das durch eine beispielhafte Prozessoptimierung Branchenstandards setzt. Dazu addiert sich eine unerbittliche Konsequenz: Dinge, die gut sind, präzise immer wieder zu tun, so ein Motto von Jörg Rauschenberger. Nach Rauschenbergers Überzeugung sind dabei die Mitarbeiter der größte Aktivposten einer Gastronomieunternehmung, sie sind ja geradezu Bestandteil des Produkts „Hospitality“. Der Mannschaft widmet Jörg Rauschenberger daher seine ganz besondere Aufmerksamkeit: In der eigenen Academy werden bloße Mitarbeiter zu Gastgebern weiterentwickelt.

Die Geburt einer Vision

Wenn Jörg Rauschenberger von seinem Weg zur Exzellenz erzählt, dann lässt er auch die weniger glamourösen Zeiten nicht außen vor. So waren Trial & Error längst vergangener Jahre wesentliche, wenn auch nicht einfache Meilensteine, die ihn dorthin geführt haben, wo er jetzt ist: an der Spitze einer sehr erfolgreichen Unternehmensgruppe.

Lange habe er sich in der Mittelmäßigkeit getummelt, einzig mit dem Ziel, wirtschaftlich zu überleben. Der Schwenk kam 1996 nach einem Besuch beim SchmidtColleg. Und mit ihm der Wille, von nun an „dicke Bretter zu bohren“, so der heute 57-jährige Unternehmer. Nur noch erstklassige Restaurants. Nur noch städtisches Umfeld. Und dazu eine Neupositionierung im Bereich Eventcatering, weg vom biederen Image eines Partyservice. Die Vision war da. Und mit ihr die Kraft, um in dieser Branche vorwärts zu kommen.

Blut, Schweiß und Tränen blieben nicht aus, die bekannte Erstverschlimmerung aufgrund notwendiger Investitionen erschwerte den Weg. Disziplin, Konsequenz und täglich neu die Motivation, für den Kunden das Beste zu geben, waren damals und sind noch heute die Werkzeuge zum Erfolg. Einem Erfolg, der anhält.

Mit rund 20 Mio. Euro Umsatz hat es das Unternehmen im Bereich Eventcatering an die Spitze gebracht, nicht nur in der baden-württembergischen Landeshauptstadt, sondern weit darüber hinaus. Erreichen konnte Jörg Rauschenberger diese Führungsposition auch durch die konsequente Umsetzung der Hilfestellungen, die ihm UnternehmerEnergie bot. Das SchmidtColleg habe ihm dabei einen pragmatischen Weg aufgezeigt, wie ein kleines, mittelständisches Unternehmen Managementwissen exzellent in die Praxis umsetzen kann. Insbesondere hat geholfen, dass er auch seine führenden Mitarbeiter mit dorthin nehmen konnte, denn anschließend sprachen alle die gleiche Sprache. Und dennoch: In dem Wissen, dass die aktuelle, erfolgreiche Unternehmenssituation hart erarbeitet ist, geht der Unternehmer heute mit der nötigen Demut in die Zukunft. Die Vorgabe lautet, sich keinesfalls auf dem Erfolg auszuruhen.

Fragen an Jörg Rauschenberger

Herr Rauschenberger, die Verbindung von Begeisterung und Erfolg ist die Exzellenz. Wie geht diese Rechnung bei Ihnen auf?

Die geht gut auf! Es ist unglaublich. Seit wir nach der Exzellenz streben, machen wir unheimlich viele Dinge, die wir vorher nicht gemacht haben und die sehr viel Geld kosten. Und trotzdem verdienen wir mehr denn je. Wir können viel Geld für Schulungen ausgeben und für schönere Räume – ob für unsere Gäste oder auch für unsere Mitarbeiter. Viele Dinge werden nun viel perfekter als vorher, wodurch wir natürlich auch die Produktivitätspotenziale heben. Somit sind das keine wirklichen Kosten, sondern sinnvolle Investitionen.

„Wenn Sie uns vergleichen wollen, gerne. Aber bitte nur mit den Besten“, so ein Gedanke von Ihnen. Was bedeutet es für Sie, führend zu sein?

Es gibt drei Kriterien, innerhalb derer ich führend sein will: Die Qualität der Dienstleistung, die Perfektion der Arbeitsprozesse und der fürsorgliche Umgang mit meinen Mitarbeitern. Die Größe ist dabei ein schönes Nebenprodukt. Und es gibt den Punkt, von dem aus es nur noch ganz langsam weitergeht, ohne Gefahr zu laufen, unsere Wurzeln zu verlassen. Es ist nicht unser Ziel, in unserem Bereich die größte Firma zu sein, aber die beste.

Der Weg zur Exzellenz – wie gelingt dieser?

Exzellenz beginnt damit, eine Vision zu haben. Und diese Vision muss eine Kraft besitzen und von einem Besitz ergreifen. Eine solche Vision findet sich nicht im Handumdrehen, sondern braucht Zeit. Frei nach SchmidtColleg ist es dann der 360°-Blick, der dabei hilft zu erkennen, was alles zur Realisierung dieser Vision gehört.

Die Sachen in Balance bringen ist eine Art Lebensmotto bei Ihnen. Was genau ist damit gemeint?

In der Zeit rund um meinen Turnaround habe ich mir die Frage gestellt, was ich wirklich will. Ganz oben stand dabei das Ziel, die Dinge ins Gleichgewicht zu bringen – beruflich wie privat. Mit einer sehr guten Zeiteinteilung funktioniert dies, immer nach der Vorgabe: alles, nur nicht extrem.

Die Frage aller Fragen: Was bedeutet für Sie Exzellenz?

Exzellenz ist für mich ein ständiges Bemühen um einen Zustand, den man wohl nie ganz erreicht. Und es ist der Antrieb, jeden Tag etwas besser zu machen und führend zu sein. Das bedeutet für mich, ein Ziel zu haben und mich auf dem Weg dorthin nicht überholen zu lassen – ganz besonders bei meinem Alleinstellungsmerkmal, den Great Moments. In dieser Hinsicht ist Exzellenz ein positiver Stress. Ich bin überzeugt, dass, wer dauerhaft gut überleben möchte, um die Umsetzung von Exzellenzkriterien nicht herumkommt.

Rauschenberger Gastronomie: Great Moments

Eine exzellente Vision ist das eine, exzellente Mitarbeiter das andere. Bei Rauschenberger gibt es beides. Ob im Restaurantbetrieb, beim Catering oder im Management – wer hier mitarbeitet, muss vor allem eines mitbringen: Menschlichkeit. Denn nur so erlebt der Gast den großen Moment. Getreu dem Motto „Der Augenblick macht‘s“ legt Jörg Rauschenberger Wert auf Höflichkeit, die mehr als nur höflich ist. Es geht um die Kunst, unausgesprochene Wünsche des Gastes zu ahnen und um die Fähigkeit, dem Gegenüber den Stellenwert eines Freundes anzubieten – ehrlich, mit Respekt und eben menschlich. Keine leichten Anforderungen an die Mitarbeiter. Ganz besonders in der Gastronomie, wo der Großteil der Arbeitskräfte 30 Jahre und jünger ist.

Exzellente Gastgeber sein, eine hohe Kunst

Jörg Rauschenberger weiß: Exzellente Mitarbeiter kommen nicht von ungefähr. Nicht umsonst hat er ein internes Schulungssystem – ein absolutes Novum auf dem Feld der Gastronomie – auf den Weg gebracht. Ein dreiviertel Jahr dauert es, bis ein neuer Mitarbeiter die Sprache des Unternehmens spricht. Diese Firmen-DNA hat ihre Wurzeln in der klassischen Gastronomie und meint eben das: „Gästen wie Freunden begegnen“. Vom König zum Freund – genau das macht es persönlich und exzellent. Die Gastgebersprache bei Rauschenberger zu beherrschen heißt, zu- und hinzuhören. Ganz besonders sind es die leisen Töne, die es wahrzunehmen gilt. Schließlich verbergen sich oft genau dahinter Erwartungen, die erfüllt werden möchten und den „Großen Moment“ erst richtig großartig machen. Großartig, wenn Mitarbeiter diese Fähigkeiten beherrschen. Noch großartiger, wenn sie diese Fähigkeiten viele Jahre hinweg in das Unternehmen einbringen. Vor dem Hintergrund der hohen Fluktuation im Gastronomiegewerbe ist dies ein ehrgeiziger Wunsch. So hat auch Jörg Rauschenberger schon manches Know-how aus der Tür hinausgehen sehen. In den Anfangsjahren seines Unternehmens lag die durchschnittliche Zugehörigkeit zum Unternehmen bei 12-14 Monaten. Heute kann Rauschenberger stolz einen Schnitt von dreieinhalb Jahren aufweisen. Und er weiß, woran das liegt: „Unsere Mitarbeiter sind sich bewusst, dass sie wesentlicher Bestandteil einer exzellenten Firma sind.“,

Gleichgewicht bis in die Abendstunden

Seit sich Jörg Rauschenberger die Exzellenz auf die Fahne geschrieben hat, lebt er im Gleichgewicht. Als Führungskraft für 250 Mitarbeiter ist es ihm wichtig, auch seine Mitarbeiter dahin zu begleiten. Ein aktuelles Thema dazu ist die Familienfreundlichkeit des Unternehmens. Hier sucht Jörg Rauschenberger nach Wegen, um engagierte Mitarbeiter mit Kind weiter im Unternehmen zu halten. Mit extremer Flexibilität in Sachen Arbeitszeit, welche sich nach dem Betreuungsangebot des Kindes richtet, möchte er hier jungen Eltern entgegenkommen. Dabei denkt er bereits über einen Betriebskindergarten nach.

Im Blick auf die Arbeitszeit seiner Mitarbeiter nimmt es Jörg Rauschenberger wie auch in vielen anderen Bereichen sehr genau. Überstunden werden hier akkurat ausbezahlt – in seiner Branche alles andere als üblich. Er tut dies umso mehr, da er sich auf seine Mitarbeiter und die Qualität deren Arbeit verlassen kann. Um 22.30 Uhr geht für ihn der Tag zu Ende. Gastgeber muss er um diese Zeit schon lange nicht mehr sein. Denn er weiß, dass seine Mitarbeiter diese Rolle sehr gut für ihn spielen. Mehr noch: Sie spielen sie exzellent.

Hospitality Business mit Strategie

Jörg Rauschenberger ist nicht nur Gastronom, sondern auch und vor allem Stratege. Seine Strategie lautet Ordnung. Und dies vor und hinter den Kulissen: Ordnung im Spülbecken und in der Statistik, in den Büroräumen und im Umgang miteinander, im Lieferwagen und im Non-Food-Hochregallager. Das Thema Ordnung verrät viel über den State of Mind des Unternehmens. Ordnung im Kopf und auf der Arbeitsfläche, strukturelles Denken und eine effiziente Steuerung von Prozessen sind bei Rauschenberger klare Erfolgsrezepte. Zugleich sind es Standards, die gesetzt werden. Interne Standards für das Unternehmen und externe Standards für die gesamte Branche. Spätestens hier tanzt Rauschenberger aus der Reihe: Ein Qualitätsmanagement, zertifiziert nach DEKRA, optimierte Abläufe mittels einer IT-gestützten Prozesssteuerung und ständige Prozessoptimierung mit den wesentlichen Tools aus der UnternehmerEnergie von SchmidtColleg – Jörg Rauschenberger hat früh erkannt, dass eine gute Küche noch lange kein Garant für den Erfolg ist. Und so ging und geht er einen Weg, der in seiner Branche nicht oft betreten wird: Unter Managementgesichtspunkten tritt er an die Gastronomie heran, nimmt dabei Prozesse und Zahlen in den Blick und untermauert so sein Hospitality Business mit einer Strategie, die ihresgleichen sucht. Sein Exzellenz-Baukasten ist das sichtbare Resultat daraus und wird für den Gast in seiner Umsetzung bei wahrhaft großen Momenten spürbar. Dieser Baukasten beschreibt das Zusammenwirken verschiedenster Faktoren, angefangen beim Management bis hin zur Gastfreundschaft, durch deren Verschränkung die „Great Moments Excellence“ auf den Weg gebracht wird.

Know-how alleine reicht jedoch nicht, um Exzellenz zu erreichen. Vielmehr braucht es einen philosophischen Unterbau, um das Unternehmen dauerhaft in guten Bahnen zu halten. So wurde vor circa zehn Jahren ein Wertekanon entwickelt, nach dem Motto: „Wie wir die Dinge tun …“ Da geht es um den ersten Eindruck und dessen Bedeutung, um die Rolle als Vorbild für die Kollegen und um den Wert der Kommunikation, der neben dem Verantwortungsbewusstsein an erster Stelle steht. In einem immer wiederkehrenden Werteseminar bebildert Jörg Rauschenberger diese Werte mit seiner persönlichen Geschichte. Er meint es ernst mit diesen auf sehr verständlichem Niveau gehaltenen Maßstäben und lebt diese vor. Umso leichter ist es für seine Mitarbeiter, diese Themen in ihrem Alltag zu leben.

So präsent wie die Werte in den Köpfen der Mitarbeiter sind, so präsent ist das Unternehmen in den Medien. Mit einem exzellenten Außenauftritt haben Jörg Rauschenberger und sein Team den perfekten Rahmen für die Botschaft des Unternehmens gefunden. Ob die Angebotsmappe, der Restaurantgutschein oder der Lieferwagen – exzellent zieht sich die Corporate Identity durch alle Medienkanäle und durchdringt mit sehr wirkungsvollen Marketingtools den Markt auf allen Ebenen. Denn die Herausforderung lautet: Jeder Touchpoint mit dem Kunden soll ein Great Moment sein.

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