Fischer Academy GmbH:
Die Kunst des Gelingens

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Fischer Academy GmbH

Mitarbeiter: 19

Davon Auszubildende: 2

Umsatz: 1,4 Mio. Euro

Kunden: ca. 850 Fahrschüler pro Jahr

Adresse: Heinrichstr. 86 | 07545 Gera

Internet: www.fischer-academy.de | www.fahrschulfernsehen.de | www.fahrschulgutschein.de

Die Kunst des Gelingens

Fischer Academy im thüringischen Gera ist mehr als nur eine Fahrschule. Sie ist die erste Intensiv-Fahrschule mit hauseigenem Fahrschulinternat, die neben Fahrstunden, Theorieunterricht und Prüfung auch Übernachtungsmöglichkeiten und Verpflegung anbietet. „Ferienfahrschule“ sagen manche auch zu diesem Modell. Wobei von Ferien keine Rede sein kann. Theorie, Praxis und Prüfung absolvieren die Fahrschüler in fünf Tagen für einen Motorrad-, in sieben Tagen für einen Pkw- und in zehn Tagen für einen Lkw-Führerschein. Über drei Etagen erstreckt sich die Fahrschule in einem Altbau in Gera. Die Schlafräume des Fahrschulinternats liegen im dritten Stock, ausgestattet mit jeweils zwei Betten, einem großen Holzschrank und einem Schreibtisch. Die Bettwäsche ist rot oder weiß, in den Farben des Academy-Logos. Auf dem Bett liegt für den ankommenden Fahrschüler ein Informationsblatt und ein Willkommensgruß auf rosafarbenem Papier in Herzform. Willkommen sind in der Fischer Academy aber nicht nur die Fahrschüler, sondern vor allem auch neue Ideen, für die das gesamte Team und allen voran auch der Inhaber Mike Fischer stehen. Sein jüngstes Projekt: die Verwirklichung seiner Vision „Fahrschul- Fernsehen“ und die Eröffnung des Onlinedienstes „FahrschulGutscheine“.

Mike Fischer: Lebensberater mit Energie

Mike Fischer ist gelernter Elektriker, war zwischendurch Bauunternehmer und hatte in den 1990er-Jahren – neben der damals noch kleinen Fahrschule – drei Friseursalons. Rückblickend war er in dieser Aufbruchzeit noch in althergebrachtem Hierarchiedenken gefangen und deshalb – so sagt er selbst – nur wenig erfolgreich. Nach über zehn Jahren Selbstständigkeit rieten ihm sein Vater wie auch sein Steuerberater wohlwollend: „Mensch Mike, jetzt musst du mal langsam Unternehmer werden!“ An diesem Punkt angekommen, begann er, sein Verständnis von Unternehmertum von Grund auf zu hinterfragen. Und es hat sich gelohnt: Die Gründung des ersten Fahrschulinternats in Deutschland war ein bedeutender Meilenstein. Das Konzept schlug ein. Nach und nach kamen Kunden aus der ganzen Republik zu den Führerscheinkursen in das Geraer Fahrschulinternat.

Mittlerweile beschäftigt die Fischer Academy 20 Mitarbeiter, die sich von der dynamischen Führung ihres Chefs begeistern lassen. Mike Fischer sorgt dafür, dass jeder von ihnen seine ganz persönlichen Fähigkeiten entfalten kann. Als Vorgesetzter bezeichnet sich Mike Fischer nicht gern. Eher möchte er seinem Team Vorbild, Coach und Lebensberater sein. „Ich stehe im Organigramm unserer Firma ganz unten und sehe mich als den inspirierenden Diener meiner Mitarbeiter“, erklärt der Unternehmer seine Sicht der Dinge. Auch auf der Website der Fischer Academy steht er nicht im Vordergrund, sondern ist mit der Funktionsbezeichnung „Unternehmensentwicklung“ als „Letzter“ im Team aufgeführt. Sein Ziel ist es, junge Menschen in ihrer Entwicklung zu unterstützen. Der Unternehmer glaubt nicht daran, dass man Mitarbeiter motivieren kann. Veränderung – davon ist er fest überzeugt – findet bei Menschen nur dann statt, wenn ihnen persönlich etwas besonders wichtig ist. Vor diesem Hintergrund versucht er, seine Energie als Unternehmer auf seine Mitarbeiter zu übertragen.

"Spielplätze" statt Arbeitsplätze

Mike Fischer schafft, so bezeichnet er es, keine Arbeitsplätze, sondern individuelle „Spielplätze“, wo Mitarbeiter ihre Ideen kreativ verwirklichen können. Sobald der „Spielplatz“ für den Beteiligten langweilig wird, wird er geschlossen und ein neuer eröffnet. Mitarbeitergespräche finden regelmäßig statt. Wenn es die Situation verlangt, trifft sich Mike Fischer auch mehrmals die Woche mit einem Mitarbeiter, um herauszufinden, für was sein Herz brennt. Fahrlehrer geben theoretischen Unterricht und absolvieren mit ihren Fahrschülern Fahrstunden, zerbrechen sich aber normalerweise nicht den Kopf darüber, welche Ideen und Verbesserungsvorschläge sie monatlich abliefern könnten. Das ist bei Mike Fischer anders! In seiner Fahrschule fordert er die Fahrlehrer wie auch alle anderen Mitarbeiter genau dazu auf. „Umdenkfabrik“ nennt der Fahrschulchef dies. Bei einer allmonatlichen Besprechung stellt jeder Mitarbeiter seine Idee vor. Für alle Ideen, deren Kosten der Umsetzung unter 200 Euro liegen, bedarf es keiner Zustimmung des Chefs. Seit mehr als zehn Jahren hält Fischer so seine Mitarbeiter „auf Trab“. Und auch er selbst reicht jeden Monat eine Idee ein. Die monatliche „Ideenlieferung“ kommt nicht bei allen gleich gut an. Einige Mitarbeiter haben deshalb das Unternehmen sogar verlassen, manche davon sind aber auch nach einer Auszeit gerne wieder zur Fischer Academy zurückgekehrt und wissen jetzt die Philosophie des Unternehmers mehr denn je zu schätzen.

Für die Idee brennen

Unternehmer sein ist Mike Fischers Leidenschaft. Von diesem „Brennen“ für seine Ziele kann er stundenlang erzählen. Mike Fischer ist ein Unternehmer, der seine Mitarbeiter liebt, wenn sie „brennen“, der die Philosophie seiner Fahrschule „Spielkultur“ nennt und der sich als Chef am liebsten überflüssig macht. Mit dieser Philosophie hat er bereits einige Unternehmen auf Erfolgskurs gebracht. Und er hat über seine Leidenschaft als Unternehmer ein Buch geschrieben: „Erfolg hat, wer Regeln bricht“. „When I believe in someth. I fight like hell for it” steht auf Mike Fischers Lieblings-T-Shirt. Auf Deutsch: „Wenn ich an etwas glaube, dann kämpfe ich wie der Teufel dafür.” Das ist seine Lebensphilosophie, die sich auf seine Mitarbeiter übertragen hat und deren Geist die Fahrschule in Gera prägt. Allerdings kommt nicht jeder mit dieser Einstellung zurecht, dass man für alles, was man tut, „brennen“ sollte. Aber diejenigen, die „auf diesen Zug aufspringen“, fühlen sich nicht nur wohl in Fischers Unternehmen – sie streben auch täglich aufs Neue nach Exzellenz.

Fragen an Mike Fischer

Herr Fischer, welche persönliche Einstellung haben Sie zum Thema Exzellenz?

Wirtschaftliche Exzellenz verstehen wir eher als ein Gefühl, eine Haltung. Wir stellen uns immer wieder die Frage: „Was zum Teufel machen wir anders als die anderen?“ oder „Was haben andere Menschen davon, dass es uns gibt?“ Diese einfachen Fragestellungen halten uns frisch, jung und lassen uns Ideen entwickeln, die es so auf dem Markt noch nicht gegeben hat. Es entstehen wunderbare, neue Betätigungsfelder, wie z. B. das Fahrschulinternat, „FahrschulFernsehen“ oder „FahrschulGutschein“. Wir sehen uns manchmal (hier schmunzelt er) als gallisches Dorf in der römischen Fahrschul-Landschaft.

Ist Exzellenz ein Thema in Ihrem Leitbild?

Die Wege zur Exzellenz sind in unserer „Spielkultur“ fest verankert und damit Leitfaden unserer Denk- und Arbeitskultur. In meinem Buch „Erfolg hat, wer Regeln bricht“ habe ich mich ausführlich mit dem Thema Exzellenz auseinandergesetzt. Für mich persönlich führen neun Wege zur wirtschaftlichen Exzellenz:

1. Sei besessen.

2. Fokussiere dich.

3. Denke anders.

4. Langweile (dich und andere) nicht.

5. Bleibe ehrlich.

6. Trage Verantwortung.

7. Denk an dich.

8. Nimm dich nicht so wichtig.

9. Sei dankbar.

Wie fördern Sie die Exzellenz in der Fischer Academy?

Wir wissen, nur Bewährtes zu perfektionieren ist heute keine Garantie mehr für dauerhaften Markterfolg: Ohne Innovation gerät jedes Unternehmen früher oder später ins Hintertreffen. Mit unserer „Umdenkfabrik“ schaffen wir eine lebendige Ideenkultur, die alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dazu motiviert und inspiriert, aktiv die Zukunft zu gestalten und das Neue zu wagen. Denn Innovation beginnt im Kopf! In der „Umdenkfabrik“ produzieren wir sozusagen die Augentropfen gegen Betriebsblindheit. Jeder im Team bringt jeden Monat mindestens eine Idee ein. Sie wird selbstständig geplant, kalkuliert und auch umgesetzt. Diese Ideen sind Rohstofflieferanten in einem immer härter werdenden Wettbewerb. Alle Teammitglieder produzieren neben ihrer eigentlichen Tätigkeit wertvolle Rohstoffe für mehr Kundenbegeisterung, mehr Freude und Spaß am Arbeitsplatz. 2014 haben unsere Mitarbeiter 252 Ideen eingereicht und 75 Prozent davon sind auch umgesetzt worden.

In welchen Bereichen können Sie noch mehr am Thema Exzellenz arbeiten?

Einer der Einflussfaktoren für wirtschaftliche Exzellenz ist die Persönlichkeitsentwicklung. Erfolg ist bekanntlich zu 75 Prozent abhängig von der eigenen Persönlichkeit. Also versuchen wir, unsere Mitarbeiter bei ihrer Entwicklung zu unterstützen. Außerdem liegt mir die Thematik der Kommunikation am Herzen. In unserem Stimmungsbarometer wird die Frage „Wie offen und ehrlich gehen die Kollegen miteinander um?“ fast immer am schlechtesten bewertet. In diesem Bereich müssen wir besser werden. Exzellenz bedeutet für uns: „sich auf den Weg machen“. Daher verbessern wir uns tagtäglich. Wer von sich behauptet „exzellent zu sein“, ist überholt, arrogant und hat die Bodenhaftung verloren.

Durch Exzellenz in welchen Bereichen unterscheiden Sie sich tatsächlich von Ihren durchschnittlichen Wettbewerbern?

Wir haben das Fahrschulinternat ins Leben gerufen. Unsere Fahrschüler kommen aus ganz Deutschland und können in fünf Tagen die Motorrad-, in sieben Tagen die Pkw- und in zehn Tagen die Lkw-Führerscheinprüfung ablegen. In diesem Jahr haben wir mit www.fahrschulfernsehen. de ein Internettool geschaffen, mit dessen Hilfe der Kunde die Führerscheintheorie online lernen kann. Jedes Jahr wird der „Durchschnitt“ unserer Branche im Branchenreport der Raiffeisenbanken veröffentlicht. In Zahlen bedeutet das, dass die ca. 13.000 Fahrschulen mit ein bis zwei Angestellten und ca. 50 Fahrschülern pro Jahr jeweils einen Umsatz von unter 100.000 Euro erwirtschaften. Die Fischer Academy hingegen hat 20 Angestellte in Vollzeit, bildet durchschnittlich 840 Fahrschüler pro Jahr aus und erwirtschaftet im Durchschnitt einen Umsatz von 1,4 Mio. Euro pro Jahr.

Welche Rolle spielen Fort- und Weiterbildung in Ihren Bemühungen um Exzellenz?

Die Weiterbildung ist die Grundlage und das Fundament unseres Weges zur Exzellenz. Pro Jahr stehen jedem Mitarbeiter im Unternehmen mindestens sieben Tage Weiterbildung zu. Die Weiterbildungen bestehen zu 1/3 aus fachlichen Schulungen und zu 2/3 unterstützen sie die persönliche Entwicklung. Auch für mich selbst ist dies ein sehr wichtiges Thema. Ich war lange auf der Suche nach einer passenden Weiterbildung als Unternehmer. Mein Steuerberater hat mir das Seminar UnternehmerEnergie empfohlen. Das Spannende an den UnternehmerEnergie-Seminaren ist, dass die Teilnehmer aus vielen verschiedenen Branchen kommen. Und mit Cay von Fournier traf ich einen der besten Referenten, den ich je kennengelernt habe. Mit seinen vielen praktischen Werkzeugen hat das Seminar bei mir genau den Nerv getroffen. Ich habe mittlerweile schon dreimal am UnternehmerEnergie-Seminar teilgenommen und lerne jedes Mal wieder Neues, das ich als Unternehmer anwenden und umsetzen kann. Die wichtigste Erkenntnis ist aber, dass Veränderung erst beginnt, wenn uns etwas wichtig ist, wenn es wirklich unter die Haut geht. Wenn wir ein Gefühl entwickeln, dann beginnt Veränderung. Ohne Begeisterung und ohne Leidenschaft verwalten wir nur – mehr nicht. Meine Erfahrung als „UnternehmerEnergie-Anwender“ darf ich heute als Praxisreferent in den Seminaren weitergeben. Irgendwie fühlt sich das wie „angekommen“ an …

Herr Fischer, was bedeutet exzellente Führung für Sie?

In erster Linie bedeutet exzellente Führung für mich LOSLASSEN – mich nicht wichtiger nehmen, als ich bin. Ich habe drei Aufgaben als Führungskraft: Ich arbeite an meiner eigenen Persönlichkeit und habe Leuchtturmfunktion, ich erarbeite die Visionen, Strategien und Ziele meines Unternehmens und ich bin „Spielregel-Aufsteller“ sowie Schiedsrichter.

Fischer Academy: Hier brennen die Mitarbeiter

In der Geraer Fahrschule schwebt eine Frau über allem: Eine 65-jährige Chinesin ist dafür verantwortlich, dass die Stimmung zwischen Mitarbeitern und Chef wunderbar ist oder zu wünschen übrig lässt. Dabei existiert die ältere Dame real noch nicht einmal. Zumindest nicht in der Fahrschule in Gera. Sie ist aber die Lieblingsmetapher von Unternehmer Mike Fischer und allen Mitarbeitern gut bekannt. „Wenn ein 85-Jähriger Mann – nennen wir ihn Heinz – auf die Idee kommt, in der Volkshochschule Chinesisch zu lernen, dann geht er vielleicht einmal hin, geht noch ein zweites Mal hin und gibt dann auf. Wie schafft es der 85-Jährige dennoch, Chinesisch zu lernen? Er braucht etwas, das sein Herz berührt. Zum Beispiel eine jüngere, sagen wir 65-jährige Chinesin, die zu ihm sagt: „Heinz, lass uns in die chinesische Provinz ins Dorf Feng Shui gehen und dort unseren Lebensabend verbringen.“ Heinz entwickelt unglaubliche Kraft aus Liebe zu dieser Frau. Er geht mit ihr nach China – und wird nach ein paar Monaten einigermaßen verständlich Chinesisch können.“ Mike Fischer und jeder seiner Mitarbeiter haben so etwas wie diese 65-jährige Chinesin als persönliche Motivation in ihrem Leben. Etwas, das sie tagtäglich anspornt, immer wieder das Beste zu geben und jeden Tag erneut nach Exzellenz zu streben.

So verwundert es nicht, dass Mike Fischer im bundesweiten Vergleich der mittelständischen Unternehmen für seine Fahrschule im Jahr 2014 bereits zum zweiten Mal den TOP-JOB Award als bester Arbeitgeber verliehen bekam. Im gleichen Jahr wurde er vom Bundesverband Mittelständische Wirtschaft sowohl als „Unternehmer des Jahres der Stadt Gera“ als auch als „Unternehmer des Jahres des Landes Thüringen“ ausgezeichnet. Eine Jury hatte den 51-Jährigen nicht allein wegen seines wirtschaftlichen Erfolgs, sondern auch für seinen Einsatz rund um seine Mitarbeiter und sein öffentliches Engagement ausgezeichnet. Mike Fischer, der als Querdenker und schneller Entscheider gilt, nahm die Auszeichnung mit Dankbarkeit und Bescheidenheit an. Seiner Meinung nach sollte nicht er, sondern seine Belegschaft ausgezeichnet werden. Und genau aufgrund dieser Einstellung zum Unternehmertum ist sein Unternehmen so erfolgreich.

Ein starkes Team, das Begeisterung schafft

Ob Fahrlehrer, Büroassistenz oder Technischer Leiter: Alle Mitarbeiter sind „Kunden“ im eigenen Unternehmen. Jeder der Mitarbeiter trägt seinen Teil dazu bei, dass das Unternehmen überzeugende Leistungen erbringt und die hohen Qualitätsstandards erfüllt. Bei der Fischer Academy wird nicht nur das Fahren gelehrt, sondern auch Sicherheitsbewusstsein und Weitblick. Das Konzept der Fischer Academy führt schneller, kompakter und intensiver zum Führerschein – und das alles sehr persönlich. Wer die Academy betritt, spürt dieses Persönliche, spürt das Willkommen-Sein und spürt auch die Begeisterung und die gute Laune des Teams.

Damit das auch so bleibt, wird die Atmosphäre mit einem Stimmungsbarometer eingefangen, das in die „Umdenkfabrik“ integriert ist: Hierbei handelt es sich um eine spezielle Software, die nicht nur die Ideen und Vorschläge der Mitarbeiter sammelt, sondern auch Auskunft über die Stimmungslage gibt. Einmal im Quartal beurteilen die Mitarbeiter alle Einflussfaktoren ihrer Arbeitsumgebung – von der Atmosphäre und der Ausstattung des Arbeitsplatzes über das Gehalt, die Sozialleistungen und die Weiterbildungsmöglichkeiten bis hin zum Verhalten der Vorgesetzten. So kann schnell erkannt und auch gegengesteuert werden, wenn einmal etwas im Unternehmen nicht stimmen sollte.

Die Fischer Academy, die seit über 15 Jahren das System UnternehmerEnergie als Grundlage ihrer Führungsarbeit nutzt, hat einen wesentlichen Impuls aus dem Seminar gezogen: die „Spielkultur“, die das Team direkt nach dem Seminarbesuch für das Unternehmen erarbeitet hat. Sie wird jedes Jahr neu gestaltet, hinterfragt, umgeschrieben, manches wird erweitert oder wieder herausgenommen. Sie ist Leitfaden, Nachschlagewerk, Wegweiser, Guide. Dabei haben alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ein Mitspracherecht. Ziel ist es, jeden im Team so aufzustellen, dass er oder sie die eigenen Potenziale zur vollen Entfaltung bringen kann. Mike Fischer glaubt fest daran, dass diese Denkweise der Grund ist, dass es dem Unternehmen so gut geht. Er nennt es „die Kunst des GELINGENS“. Bestes Beispiel dafür ist die bereits genannte Umdenkfabrik, die Mitarbeiter zu Mit-Unternehmern werden lässt. So entstehen neue Projekte – entwickelt und gestaltet von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Fischer Academy.

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