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Ferdinand Scheurer GmbH: Geht nicht, gibt's nicht

Community Fakten

 

 

Ferdinand Scheurer GmbH

Mitarbeiter: 22

Umsatz: 5 Mio. Euro

Gründungsjahr: 1962 | 1995

Adresse: Hagwiesen 1 | 73035 Göppingen

Internet: www.scheurer-arbeitsbuehnen.de

Geht nicht gibt's nicht

Die Firma Ferdinand Scheurer GmbH ist in der Region Göppingen – Schwäbisch Gmünd – Esslingen der bedeutendste Anbieter von Arbeitsbühnen. Innerhalb der letzten 15 Jahre haben sich Mitarbeiterzahl und Geschäftsvolumen mehr als verzehnfacht. Die heute 22 Mitarbeiter kümmern sich um Organisation, Einsatz und technische Funktion von rund 250 Maschinen in Form von Arbeitsbühnen, Gabel- und Teleskopstaplern und Transportfahrzeugen. Neben dem Hauptsitz in Göppingen gibt es noch eine Niederlassung in Schwäbisch Gmünd, die den regionalen Markt im Ostalbkreis bedient, und eine Maschinen-Übernahmestation in Kirchheim/Teck. Die Arbeitsbühnen von Scheurer sind und waren bei vielen bedeutenden Projekten im Einsatz, u. a. beim Umbau der EWS Arena in Göppingen, wo Handball-Bundesligist Frisch Auf Göppingen spielt oder bei Instandhaltungsarbeiten in der Hanns-Martin-Schleyer-Halle in Stuttgart oder zuletzt beim Bau verschiedener Projekte der Landesgartenschau in Schwäbisch Gmünd. Das Unternehmen ist vor allem auf die Lösung von  Höhenzugangsproblemen spezialisiert. Es bietet Lösungen für komfortables, wirtschaftliches Arbeiten überall dort an, wo Menschen in der Höhe sicher arbeiten müssen und Gerüste zu aufwendig, zu teuer oder überhaupt nicht eingesetzt werden können. Göppingen ist der Unternehmenssitz der Firma Ferdinand Scheurer GmbH.

Der Unternehmer Claus-Eberhard Scheurer

„Entscheidungen treffen, Geduld haben, nicht aufgeben, täglich besser werden und sich nicht mit dem Bestehenden zufrieden geben. 0,275 Prozent Verbesserung jeden Tag ergeben 100 Prozent Verbesserung in jedem Jahr,“ das ist das Motto von Geschäftsführer Claus-Eberhard Scheurer.

Claus-Eberhard Scheurer ist 1963 dort geboren, wo er heute noch lebt und sein Unternehmen führt, in der 55.000 Einwohner zählenden Kreisstadt Göppingen in Baden-Württemberg. Er geht dort zur Schule, macht das Abitur, absolviert eine handwerkliche Lehre als Stuckateur und studiert Betriebswirtschaftslehre mit Schwerpunkt Bau an der FH in Biberach/Riß.

Mit 27 Jahren steigt er in den elterlichen Betrieb, einen Stuckateur-Betrieb ein, der zu dieser Zeit schon zwei Arbeitsbühnen besitzt. Was damals für die eigenen Baustellen vorgehalten wird, das vermietet der schwäbische Unternehmer heute in großem Stil.

Arbeitsbühnen und alles, was damit zu tun hat, sind das Leben von Claus-Eberhard Scheurer. Die Unternehmer-Augen leuchten, wenn es um seine Maschinen, Fahrzeuge und Gerätschaften geht, für die der Otto Normalverbraucher in aller Regel kein Faible hat. Seine Lebenspartnerin Ulrike Winter unterstützt ihn mit all ihren Möglichkeiten bei seinen Träumen und Zielen, die auch zu ihren eigenen geworden sind.

Auch nach 25 Jahren Unternehmer-Dasein hat er ungebrochen Lust auf sein Unternehmen und die Menschen, mit denen er zusammenarbeitet. Dabei liegen ihm seine Mitarbeiter besonders am Herzen. „Wir müssen in die Mitarbeiter investieren. Wenn wir die neuesten Maschinen besitzen, dann haben wir gerade einmal für sechs Monate einen Wettbewerbsvorsprung. Wenn wir die besten Mitarbeiter in unserer Branche haben, dann haben wir einen dauerhaften Vorteil gegenüber dem Wettbewerb.“ Mit diesen drei Sätzen umschreibt der Göppinger Unternehmer kurz und prägnant seine Philosophie von Unternehmens- und Mitarbeiterführung.

Claus-Eberhard Scheurer, der mehr oder weniger am Bau aufgewachsen ist,
kennt die Mentalität der Menschen in seiner Branche wie nur wenige. Seine
Stärke – und auch die seines Teams – besteht darin, sich schnell auf den
Kunden und seine Bedürfnisse einstellen zu können. Die Problemlösung steht
dabei für ihn immer im Vordergrund. Das ist auch das Geheimnis seines Erfolgs. Das nimmt man ihm ab, wenn er sagt: „Bei uns steht nicht das Geld im Vordergrund, sondern das Gelingen des Auftrages.“ Und weil seine Aufträge offenbar gut gelingen, platzt das Unternehmen aus allen Nähten. So ist es nicht verwunderlich, dass sich der Unternehmer Scheurer in diesem Jahr nicht nur um fremde Baustellen, sondern auch um seinen eigenen Neubau kümmern muss.

Fragen an Claus-Eberhard Scheurer

 

Herr Scheurer, was bedeutet Exzellenz für Sie persönlich?

Als Unternehmer und Führungskraft bin ich dann glücklich, wenn unsere Kunden begeistert sind. Das ist für mich ein Beweis für Exzellenz. Und wenn unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (Herr Scheurer schmunzelt dabei) am Abend nicht nach Hause wollen, weil ihnen die Arbeit so viel Spaß macht, dann ist das auch ein Zeichen von Exzellenz. Für mich persönlich bedeutet Exzellenz, dass ich die Dinge mit dem jeweils erforderlichen Einsatz souverän beherrsche.

Nun geht am Bau im Allgemeinen nicht immer alles glatt. Wie gehen Sie speziell in Ihrem Unternehmen mit Fehlern um?

Wir bei Scheurer haben hier eine ganz klare Vorgehensweise. Zunächst wird der Fehler bzw. seine Ursache lokalisiert, dann werden Verbesserungsmöglichkeiten ermittelt und besprochen und schließlich die  beste Lösung standardisiert und dokumentiert.

Der Fachkräftemangel ist in aller Munde. Worauf achten Sie, wenn Sie neue Mitarbeiter suchen und einstellen?

Wichtig ist mir in erster Linie, dass neue Mitarbeiter zum Team passen. Die Wellenlänge muss stimmen, sie müssen Mannschaftspieler und dürfen keine Einzelkämpfer sein. Und ich muss spüren, dass sie den Wunsch haben, sich bei uns weiterzuentwickeln.

Was ist Ihnen, Herr Scheurer, in Bezug auf die Zusammenarbeit in Ihrem Unternehmen besonders wichtig?

Ehrlichkeit, gegenseitiger Respekt und Wertschätzung sind die Dinge, die mir in der täglichen Arbeit wichtig und unverzichtbar sind. Wir erbringen Top-Leistungen, jeder versucht, sein Bestes zu geben. Das gilt es immer wieder zu würdigen, auch weil es heute nicht immer Selbstverständlichkeiten sind.

Was waren für Sie die bislang drei wichtigsten Erkenntnisse auf Ihrem Weg als Unternehmer?

Drei Dinge habe ich gelernt, die ich für elementar halte, um erfolgreich und glücklich zu sein.

  1. Es ist wichtig, sich auf eine Sache zu konzentrieren und sich nicht zu verzetteln. Wer sich konzentriert, der wächst.

  2. Es kommt immer auf einen selbst an. Als Unternehmer muss man Motor, Macher und Motivator für sein Team sein.

  3. Hinfallen darf man, aber nicht liegenbleiben.

Arbeitsbühnen und manches mehr

Der Weg war eigentlich vorgezeichnet. Was sollte ein junger Mann, der in ein Stuckateur-Unternehmen hineingeboren wird und dort in den 60er- und 70er-Jahren des vergangenen Jahrhunderts aufwächst, eigentlich anderes werden als Stuckateur. Und so war es dann auch. Der erste Bezugspunkt zum heutigen Geschäft entsteht 1976. Eine erste Lkw-Arbeitsbühne mit einer Höhe von 8 Metern – und damit eigentlich für viele Aufträge zu klein – wird gekauft. Es folgten weitere mit 13 und schließlich 24 Metern. Aber Claus-Eberhard Scheurer will es für sich nicht beim Stuckateur belassen. Er macht das Abitur und absolviert ein BWL-Studium mit Schwerpunkt Bau. So gerüstet fühlt er sich 1990 fit, um Verantwortung im elterlichen Unternehmen zu übernehmen. Seine erste Erkenntnis, auch aus seinem BWL-Studium: „Die Arbeitsbühnen müssen weg. Sie stehen die längste Zeit irgendwo herum und verdienen kein Geld.“

Wiebke brachte die erste Wende ...

Doch dann – am 28. Februar 1990 – kam Wiebke, einer der berüchtigten Jahrhundertstürme. Mit Wiebke kam buchstäblich frischer Wind ins Geschäft der Arbeitsbühnen. Kaputte Dächer, umgestürzte Bäume, der Bedarf war über Wochen hinweg nicht mehr zu decken. Die beiden Bühnen der Fa. Scheurer waren pausenlos im Einsatz. In einem Monat generierten sie so viel Umsatz wie ansonsten in einem halben Jahr.

Einen Einschnitt ins Leben von Claus-Eberhard Scheurer brachte zwei Jahre später der Besuch eines EKS-Seminars. Seine Erkenntnis daraus: Du kannst nicht alles machen und musst dich konzentrieren, entweder auf das Geschäft als Stuckateur oder den Verleih der Arbeitsbühnen. Trotz dieser Erkenntnis dauerte der Entscheidungs- und Trennungsprozess noch lange. Denn durch die Erziehung wurde eines vermittelt: Wenn man etwas anfängt, dann bleibt man auch dabei. Also blieb man vorerst bei der „Parallel-Strategie“. Die logische Folge war, dass 1995 der elterliche Betrieb zusammen mit Bruder Markus übernommen wurde. Die Ferdinand Scheurer GmbH wurde gegründet. Beide Brüder waren Geschäftsführer des Unternehmens. Es kamen weitere Arbeitsbühnen hinzu, trotzdem bildete das Stuckateur-Geschäft mit 26 Mitarbeitern und zusätzlichen Sub-Unternehmern den Löwenanteil des Umsatzes (90 Prozent). Die Geschäfte liefen, die Zahlen waren dennoch nicht zufriedenstellend.

... und Lothar die endgültige

Ein weiterer Sturm (Lothar) an den Weihnachtsfeiertagen 1999 brachte dann „die endgültige Wende“. Er erinnerte Claus-Eberhard Scheurer an seinen Seminarbesuch sieben Jahre zuvor und seine damalige Erkenntnis, sich auf eine Sache zu konzentrieren. Nicht im Streit wurde „Altes“ fortgeführt und „Neues“ begonnen. Der Grund für die Neuausrichtung lag vielmehr in den unterschiedlichen Arbeitsabläufen der beiden Bereiche. Bis heute arbeiten die Brüder zusammen und nutzen die vorhandenen Synergieeffekte. Im Folgejahr wurde alles vorbereitet, um zum 1.1.2001 die Aufteilung des Unternehmens in die Ferdinand Scheurer GmbH und die Stuckateur Scheurer GmbH zu fixieren. Die weitaus kleinere Ferdinand Scheurer GmbH bestand gerade einmal aus zwei Mitarbeitern, dem Chef selbst und seinem treuen Weggefährten Walter Wagner, der heute noch im Unternehmen tätig ist.

Gemeinsam ist man schlagkräftiger

2001 gründet Scheurer mit anderen Arbeitsbühnen-Vermietern die System Lift AG. Dem Zusammenschluss selbstständiger, inhabergeführter Arbeitsbühnenvermieter, der bundes- und europaweit tätig ist, gehören derzeit mehr als 70 Unternehmen mit über 10.000 Geräten der verschiedensten Bauarten an. Claus-Eberhard Scheurer ist heute Aufsichtsratsvorsitzender der Organisation. Der Zusammenschluss hat drei große Vorteile. Erstens fällt es leichter, attraktive Rahmenverträge und Einkaufskonditionen mit den Herstellern zu schließen. Zweitens helfen sich die Unternehmen aus der Region, die im Verbund organisiert sind, bei Engpässen gegenseitig aus und drittens, der wichtigste Punkt, die bundes- und europaweit mögliche Kundenbetreuung aufgrund des dichtesten Netzes an Mietstationen. Das erhöht die Flexibilität und Kundenbindung, gerade auch gegenüber den großen, bundesweit tätigen Anbietern, die längere Vorlaufzeiten haben.

2003 folgt der Neubau einer Lagerhalle und Werkstatt am heutigen Standort des Unternehmens Scheurer. 2004 kommt noch das Büro hinzu. 2009/2010 macht sich die Finanzkrise bei Auslastung und Zahlen bemerkbar, da Scheurer stark von der Bautätigkeit der Automobilindustrie abhängig ist. Dennoch rutscht das Unternehmen mit seinen damals 8 Mitarbeitern und ca. 100 Maschinen nicht in die roten Zahlen. Heute arbeiten 22 Frauen und Männer bei Scheurer und sind Frau/Herr über 250 Maschinen.

Für den Kunden immer nur die beste Lösung

Worin liegen die Gründe für das rasante Wachstum der letzten Jahre? Was ist das Besondere, das Exzellente des Arbeitsbühnen-Verleihers aus dem östlichen Teil Baden-Württembergs? Es gibt einen Grundsatz, der auf dieses  „Geheimnis“ ein Stück hinweist. Es ist die Devise und persönliche Einstellung von Ulrike Winter, Partnerin von Unternehmensinhaber Claus-Eberhard Scheurer und zuständig für die Begeisterung der Kunden: „Geht nicht, gibt’s nicht“ ist ihre tägliche Losung. Gepaart mit dem Anspruch, jedem Kunden für seine individuelle Situation die beste Lösung anzubieten, ist das die Scheurer’sche Erfolgsstrategie. Prokuristin Ulrike Winter lebt sie Tag für Tag vor. Alle anderen ziehen mit.

Wie sieht das im Alltag aus, will ich wissen. Der Normalfall ist, so erklärt mir der gute Geist des Unternehmens, dass der Kunde bei einem Unternehmen, das Arbeitsbühnen verleiht, anruft und sagt, was er braucht. Und das bekommt er dann in aller Regel auch. „Wenn der Kunde bei uns anruft, dann fragen wir ihn, was er mit der Arbeitsbühne vorhat. So können wir viel besser auf die Bedürfnisse des Kunden eingehen und ihm eine für seine Arbeiten maßgeschneiderte Lösung anbieten, die genau auf seine Situation passt und für ihn die wirtschaftlichste Variante ist. Und wenn wir diese optimale Lösung im Moment nicht selbst anbieten können, dann können wir auf den Maschinenpool unserer System Lift  Kollegen aus unserem Verbund zurückgreifen.“ Diese umfassende Beratung (auch vor Ort!) ist prinzipiell kostenlos. Die Zufriedenheit oder besser gesagt Begeisterung des Kunden hat in der Firmenphilosophie des Unternehmens einen höheren Stellenwert als der schnelle Euro. Denn irgendwann kommt alles zurück, darüber ist sich das Unternehmerpaar einig.

Rund um das Jahr Einsatzbereit

Das Scheurer-Team vergleicht sich zum Teil mit einer Notaufnahme in einer Klinik. „Wir müssen bei Notfällen Tag und Nacht einsatzbereit sein, weil es sonst zu schweren Komplikationen kommen kann, wie z. B.  Produktionsausfällen in Industrieunternehmen.“ Daher ist man 24 Stunden am Tag, 7 Tage in der Woche und 365 Tage im Jahr erreichbar. Pünktlichkeit, Verbindlichkeit und das Einhalten von Zusagen sind das A und O bei der Scheurer GmbH. Dinge, die in der Branche nicht immer üblich sind und so auch eine Art Alleinstellungsmerkmal darstellen. Dazu gehört neben einer guten Werkstatt und technischem Support auch eine funktionierende Logistik. „Unsere Fahrer sind das Aushängeschild und die Visitenkarte unseres Unternehmens“, beteuert Claus-Eberhard Scheurer. „Es genügt nicht nur, gut Lkw fahren zu können. Der Fahrer muss vor allem auch mit den Kunden vor Ort umgehen können, er muss die Technik der Arbeitsbühne beherrschen und sie erklären können. Und er muss notfalls auch einmal selbst Hand anlegen.“ Auch die Erledigung der Bürokratie gehört zum Leistungsumfang des Unternehmens. Die Scheurer-Experten wissen am besten, welche Genehmigungen und Unterlagen man wo und bei wem bekommt und erledigen es gerne als Serviceleistung für den Kunden. Auch geschultes Bedienungspersonal kann vom Spezialisten für Arbeitsbühnen „gemietet“ werden. Besonders bei Kurzeinsätzen und schwierigen Arbeiten ist dies häufig von Vorteil. Um für ein Höchstmaß an Sicherheit und Zuverlässigkeit garantieren zu können, kommen nur Geräte der Top-Hersteller zum Einsatz.

Leben heißt lebenslanges Lernen

 

Seminare und Weiterbildung werden bei Scheurer großgeschrieben. Man schult selbst und lässt sich schulen. Mehr als 500 Personen pro Jahr werden derzeit in zwei Seminaren pro Woche in der Bedienung von Arbeitsbühnen geschult. Es geht dabei um die rechtlichen Grundlagen der Sicherheit wie auch die gerätebezogene praktische Schulung. Nach bestandenem Test erhält der Seminarteilnehmer die „System Card“, die ihn zur weltweiten Bedienung von Arbeitsbühnen berechtigt. Aber auch alle im Scheurer-Team sind offen für Schulungen. Branchenspezifische Schulungen werden durch die System Lift Akademie abgedeckt. Darüber hinaus wird das Scheurer-Team von externen Trainern geschult. Claus-Eberhard Scheurer hat das Seminar UnternehmerEnergie und verschiedene andere Veranstaltungen bei SchmidtColleg besucht. Für das Team wurde ein eigenes Seminar „UnternehmerEnergie für Mitarbeiter“ im Unternehmen durchgeführt. Überzeugt haben den Firmenchef die klare Gliederung des Führungssystems und Lehrwerks mit seinen vielen Checklisten und Anleitungen für die verschiedensten Einsatzbereiche im Unternehmensalltag. Auch hier ist die Firma Scheurer nicht typisch für ihre Branche. „Der Weiterbildungswille in unserer Branche“, so Scheurer, „ist nicht sehr ausgeprägt. Wir haben viele hemdsärmelige Typen, die Weiterbildung als Luxus ansehen, da die Geschäfte ja ohnehin laufen.“

Erfolg kommt nicht von ungefähr

Eines ist aber sicher: Das Unternehmen Scheurer hebt sich nicht grundlos von der Konkurrenz ab. Es bietet einen außergewöhnlichen Service und pflegt einen besonderen Umgang mit den Kunden. Es macht seine Kunden zu Fans. Und alle sind sich dessen bewusst, dass es nichts gibt, was man nicht noch besser machen könnte. So kommt es nicht von ungefähr, dass das Unternehmen bei der Qualitätsprüfung der System Lift AG, wo die Qualität der Maschinen, die Hilfsbereitschaft der Mitarbeiter, die Büro-Organisation und die Umsetzung des Unternehmensleitbildes unter die Lupe genommen werden, mehrmals den ersten Platz belegte. Und auch beim Servicepreis der Neuen  Württembergischen Zeitung wurde das Unternehmen unter die TOP 10 der Region gewählt und das mit einem für Außenstehende nicht gerade „prickelnden“ Produkt „Arbeitsbühne“. Da tun sich iPhone & Co. weitaus leichter.

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