Strenger LogoStrenger Bauen und Wohnen

 – große Ziele und eine klare Strategie führen zum Erfolg

„Sie können den wirtschaftlichen Erfolg nicht verhindern", bringt es Karl Strenger in seiner schwäbisch bescheidenen Art auf den Punkt. Er muss wissen, was er sagt. 35 Millionen Euro Umsatz in diesem Jahr und ordentliche Renditen hat die Strenger-Gruppe erwirtschaftet. Wie er das schafft? Klare Ziele, eine Unternehmensphilosophie, die auf Nachhaltigkeit ausgelegt ist und eine Festlegung der Verantwortlichkeiten. So kann man  die wesentlichen Grundlagen des Erfolgs der Strenger-Gruppe charakterisieren.

Es liegt sicher nicht nur an der schwäbischen Mundart, wenn man im Gespräch mit Karl Strenger des Öfteren an Jürgen Klinsmann denkt. Wie hat doch dieser die Fußballnationalmannschaft umgekrempelt, Ungewohntes gemacht und so zum Erfolg geführt! Und Karl Strenger? Er macht auch vieles anders und vor allem konsequent. Er passt so gar nicht in die Schubladen für Immobilienmakler,  Bauträger und Hausmeisterdienste. Doch grob gesagt sind genau dies die Aufgabenfelder der Strenger-Gruppe. Sechs Unternehmen kümmern sich darum, dass Menschen ein Dach über den Kopf haben. 25 Jahre ist Strenger am Markt. „In zehn Jahren wollen wir bundesweiter Marktführer im Siedlungsbau sein", sagt er ganz nüchtern.

Das darf man ihm durchaus glauben. Das Unternehmen Strenger Bauen und Wohnen ist der klassische Bauträger. Wobei „klassischer Bauträger" eigentlich nicht stimmt. Mit „Arkadien" werden ganzheitliche Siedlungskonzepte umgesetzt. „Wir möchten, dass sich die Bewohner wie in einem Dorf früherer Prägung fühlen" zeigt Karl Strenger die Grundidee auf, die sein Konzept von anderen Bauträgern unterscheidet. Auf ehemaligen Industriebrachen entstehen so auf drei bis fünf Hektar Fläche ganze Siedlungsgebiete. Eine moderne mediterrane Architektur, verbunden mit einer ökologischen Ausrichtung schafft gleichzeitig Wohn- und Erlebnisräume für Bewohner und Gäste. Dieses Siedlungskonzept, das zum Beispiel im württembergischen Asperg und Steinheim realisiert wurde, ist bereits mit mehreren nationalen und internationalen Preisen ausgezeichnet. Wichtiger noch dürfte sein, dass sich hier die Bewohner besonders wohl fühlen und begeistert sind. „Nie hätten wir gedacht, dass Hausbauen so problemlos und zügig sein kann“, schreiben Simone und Jürgen Hengstberger, die in den Arkadien Steinheim ein Haus gekauft haben.

StrengerUm Kunden zu begeistern, wird bei Strenger einiges getan. Hier zeigt sich auch der zweite Unterschied zum klassischen Bauträger. „Wir arbeiten mit festen Partnern zusammen", sagt Dipl.- Ing. Helmut Kilger, Prokurist in der Strenger-Gruppe. „Für jedes Gewerk schreiben wir ein Budget aus. Mit unseren Partnerfirmen versuchen wir dann, eine für beide Seiten befriedigende Lösung zu finden."
Höchst modern läuft dann die Bauabwicklung ab. Anregungen hat man sich dabei in der Automobilindustrie geholt. Über die Software „Projektraum“ haben alle beteiligten Unternehmen Zugriff auf die Daten des Bauprojektes. Helmut Kilger: „Wir können genau sehen, was gerade gemacht wird.“ Zudem nimmt jedes Gewerk die Bauleistung des Vorgewerks ab. „Mängel bei der Endabnahme gibt es kaum“, sagt Kilger.

Konzentriertes Wachstum

Partnerunternehmen sind es auch, die für Strenger Massivhaus arbeiten. Das Unternehmen baut schlüsselfertig auf dem Grundstück des Kunden. Helmut Kilger: „Sie bekommen von uns ein Architektenhaus zum Festpreis und zum Fixtermin.“ Man habe hier sowohl die Vorteile des Architekten als auch die Vorteile des schlüsselfertigen Bauens.

Oft haben Bauherren jedoch eine Immobilie, etwa eine Eigentumswohnung. Auch hierfür gibt es in der Strenger-Gruppe ein spezialisiertes Unternehmen. Strenger Immobilienmarkt ist der Makler. Die Erfahrung aus 25 Jahren und die große Bekanntheit sind Garanten für einen problemlosen und wirtschaftlich soliden Immobilienkauf oder –verkauf. Das Unternehmen Strenger Gebäudemanagement erbringt Dienstleistungen rund um Haus und Wohnung. Hierzu zählen Hausverwaltung und Reinigungsdienste, aber auch ein eigenes Kabelnetz für die Siedlungen der Strenger-Gruppe. Zusammen mit einer Partnerfirma wird Bauwerk – Ihr Hausrenovierer betrieben. Dieses Unternehmen erbringt Modernisierungs- und Renovierungsleistungen am und im Haus oder der Wohnung.

Jüngstes Kind von Karl Strenger ist Baustolz. „Wir haben es uns lange überlegt, stimmen Strenger und Kilger überein. „Bekannt sind wir ja insbesondere für den hochwertigen und individuellen Wohnungsbau, der auch relativ teuer ist.“ Mit Baustolz will man nun eine ganz andere Zielgruppe bedienen. Gerade werden die ersten Häuser erstellt. „Kostengünstig und trotzdem Topqualität wird es werden“, versichert Helmut Kilger. Man erreicht dies mit einer Art Systemhaus. „Der Kunde hat hier weniger Auswahlmöglichkeiten. Er kauft von der Stange“, fügt Karl Strenger hinzu. „Käufer können durchaus auch gut bezahlte Ingenieure und Kaufleute sein, die sich aber aus den verschiedensten Gründen nur so ein Haus leisten wollen.“

Auch dieses Konzept ist letztlich nur konsequent, denn Strenger nutzt hier seine Ressourcen optimal. Aus den anderen Unternehmen verfügt man über ein optimales Workflow-Management. Beim Bau der Häuser greift ein Zahnrad in das andere. Zusammen mit den standardisierten Bauteilen kann so ein hochwertiges und dennoch preisgünstiges Haus gebaut werden. Schönes Haus, guter Preis - so der Werbeslogan von BAUSTOLZ - soll in der Gegenüberstellung zu Vergleichsprodukten 20 Prozent günstiger sein.

Zeit als Ergebnis des Handelns

An all das hat Karl Strenger vor inzwischen fast genau 25 Jahren wohl nicht gedacht. Aus der Landwirtschaft stammend hat er ein Verwaltungsstudium absolviert. Aber bereits mit 25 Jahren gründete Strenger 1982 die Firma Strenger Immobilienmarkt als Beratungsbüro für Grundbesitz. Nach und nach wuchs das Unternehmen und es wurden weitere Unternehmen gegründet. „Der Zeitmangel ließ mich wie im Hamsterrad arbeiten“, gibt Strenger offen zu. Durch die Suche nach einer Zeitmanagementmethode kam er damals zum SchmidtColleg.

Schnell hat Karl Sprenger gemerkt, dass „Zeit das Ergebnis des Handels ist“. Beim Besuch des Seminars UnternehmerEnergie sei er „gezwungen worden nachzudenken“. 1996 hat er seinen ersten langfristigen Lebenszielplan erstellt. Dieser reicht bis ins Jahr 2011. „Darüber hinaus beginnen wir bereits jetzt zu planen“, sagt Strenger. Management ist für ihn ein Spagat zwischen verschiedensten Anforderungen. Immer gilt es jedoch klare Strategien richtig umzusetzen.

Wichtiges Werkzeug hierfür sind die Zielpläne aus UnternehmerEnergie. Zum Brainstorming, also der Ideenfindung zieht sich das 20-Mitarbeiter-Team der Strenger-Gruppe einmal jährlich auf eine Hütte zurück. Die Ideen und Anregungen fließen in die Jahrszielplanung mit ein. „Am 7. Januar weiß dann jeder, welche Aufgaben er zusätzlich innerhalb eines festgelegten Zeitraums erledigen muss“, verdeutlicht es Strenger. „Und keiner gibt sich die Blöße, eine Aufgabe nicht zu erledigen.“

So darf die Auszubildende für Bürokommunikation Martina Mast die Dokumentation von „Geschehnissen“ fotografisch festhalten. Ihr obliegt es auch, die Änderungen im Qualitätsmanagementsystem einzupflegen. „Dies alles sind neue Aufgaben zu den bisherigen“, zeigt Helmut Kilger auf. „Wir müssen uns täglich neu beweisen. Wir wollen täglich besser werden.“

Erfolgreich mit dem Leistungsprinzip

Alle sind im Übrigen in verschiedenen Formen am Unternehmenserfolg beteiligt. „Es zählt das Leistungsprinzip“, sagt  Karl Strenger kurz, aber prägnant. „Wir merken recht schnell, ob jemand zum Unternehmen passt oder nicht. Wer eine ordentliche Leistung bringt, der bekommt auch eine ordentliche Leistungsvergütung.“

Obwohl modernste Software für die Kommunikation und den Informationsaustausch vorhanden ist, sind alle Mitarbeiter im Haus zur täglichen Kaffeerunde eingeladen. „Geredet wird auch über Fußball oder Formel 1“, schmunzelt Karl Strenger. „Doch an erste Stelle steht der allgemeine Informationsaustausch.“ Jeder könne hier seine Anliegen vorbringen.
 
Dann fügt Karl Strenger noch hinzu: „Und jeder macht sein Büro sauber." Auf den ersten Blick ein zugegebener Maßen ungewöhnliches Führungsinstrument. Doch Helmut Kilger klärt gleich dazu auf: „Einmal jährlich haben alle Mitarbeiter Putztag. Da wird alles entsorgt, was das ganze Jahr über angefallen ist." Sicher eine gute Idee, wenn man so Platz machen kann für Neues und alten Ballast abwirft. Karl Strenger belohnt alle hinterher mit einem kleinen Event.

Mitarbeiter, die unternehmerisch denken

Strenger TeamDie Mitarbeiter der Strenger-Gruppe wissen dies richtig zu deuten. 80 Prozent der Beschäftigten haben bereits Seminare bei SchmidtColleg besucht. „Die Mitarbeiter müssen so denken, wie das Unternehmen. Sie müssen unternehmerisch denken.“ Dabei meint Karl Strenger aber nicht nur die 20 Mitarbeiter der Strenger-Gruppe. Er zieht in den Wissenstransfer auch seine Partnerunternehmen mit ein. „Letztlich sind wir nur so gut, wie die.“ Deshalb hat er zum Beispiel ein eigenes UnternehmerEnergie-Seminar mit Dr. Dr. Cay von Fournier durchgeführt.

Jährlich werden die Partnerunternehmen zum Handwerkertag eingeladen. Über 100 Teilnehmer bilden sich hier zu Themen wie Qualität, Personal, Motivation oder auch Werte weiter. Andere Bauträger sprechen von Subunternehmern. Dieses Wort kommt Karl Strenger und Helmut Kilger nicht über die Lippen. Bereits beim ersten Entwurf sitzen die Partnerunternehmen mit am Tisch und es wird um Lösungen gerungen. „Nur durch dieses Miteinander können wir auch gemeinsam beste Leistungen gegenüber dem Kunden bringen“, sind sich beide sicher. Ziel sei es für beide Seiten eine win-win-Situation zu erreichen. Helmut Kilger: „Dann kann man gemeinsam auch schwierige Zeiten, wie die Baukrise überstehen.“

Am Handwerkertag wird auch der „Handwerker des Jahres“ gekürt. Grundlage dieser Auszeichnung ist die Qualitätsbeurteilung durch die Kunden. Auf allen Strenger-Baustellen hängen klare Regeln für die dort tätigen Mitarbeiter. „Es wird nicht geraucht. Gegessen wird nur in bestimmten Räumen“, zeigt Helmut Kilger zwei der Regeln auf. Diese sind in fünf Sprachen ausgehängt und jeder Mitarbeiter muss sich verpflichten, diese zu befolgen.

Erfolg verpflichtet zu sozialem Engagement

Wirtschaftlicher Erfolg aus all dem kann nur konsequent sein. Karl Strenger sieht sich aber auch hier in der Pflicht. Er hat eine eigene Stiftung gegründet, die sich um Wohnungslose kümmert, ökologische Themen unterstützt und auch die Bildung von jungen Menschen fördert. So wurde anlässlich des 25-jährigen Unternehmensgeburtstages die „Initiative 25 plus“ ins Leben gerufen. Die Strenger-Gruppe und ihre Partnerunternehmen schaffen hier 25 zusätzliche Ausbildungsplätze. Dem jedoch nicht genug. Die Strenger-Stiftung ist  gerade auf der Suche nach einem Haus, in dem wohnungslose Frauen kurzfristig unterkommen können. Kaum zu glauben, dass Karl Strenger trotz seines großen geschäftlichen Engagements auch hierfür noch Zeit bleibt. „Wenn ich mal im Zweifel bin, muss ich mir nur meine Ziele und Leitlinien anschauen“, sagt Strenger. „Schon kann ich die richtige Entscheidung treffen. Ein Weg, den er aus UnternehmerEnergie mitgenommen hat. Ein Weg, der ihn und seine Unternehmensgruppe auch zum Erfolg geführt hat.

Quelle: SchmidtColleg 2007

 
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