SBS-FeintechnikRisikofaktoren vermindern

Gesunde Menschen in gesunden Unternehmen

„All-Inclusive“ – was in der Tourismusbranche seit langem erfolgreich praktiziert wird, macht sich ein neues Angebot für Unternehmen zunutze: Das SchmidtColleg Business Health Concept fordert und fördert gesunde Menschen für gesunde Unternehmen – von der Analyse bis zur kontrollierten Ausführung. Die Leistungsfähigkeit eines jeden Einzelnen ist es, die sich in Arbeitsproduktivität und Betriebsergebnis widerspiegelt, nicht immer in Zahlen messbar, jedoch durch geringere Ausfallzeiten, steigende Qualität oder höhere Motivation der Mitarbeiter  spürbar. Langfristig denkende Unternehmer setzen vor diesem Hintergrund verstärkt auf die Gesundheit ihrer Mitarbeiter. Bereits seit 2007 sammelt die im Schwarzwald ansässige BURGERGRUPPE Erfahrungen mit dem Präventiv-System -  durchweg positive.

Kompromisslose Genauigkeit – nach dieser Devise kümmert sich das Schwarzwälder Unternehmen SBS-Feintechnik bereits seit über 150 Jahren um alles, was antreibt. Vom einfachen Getriebe über mechatronische Systeme bis zu Fertiggeräten reicht das Spektrum der BURGERGRUPPE mit Sitz in Schonach. Genauso viel Energie wie in ihre Produkte legt die Geschäftsleitung in den Antrieb ihrer Mitarbeiter. Fairer Führungsstil und offene Kommunikation kennzeichnen die Unternehmenskultur. Das Gesundheitsmanagementprogramm TopFit ist ein Teil davon. Im Oktober 2007 startete dieses All-Inclusive-Gesundheitskonzept, zu dessen Umsetzung eigens eine Diplomandin der Deutschen Sporthochschule Köln eingestellt wurde.

Den Trend umkehren

Wenn Beschäftigte eines Unternehmens krank werden, entstehen Kosten für den Betrieb und das soziale System. Motivation, Wir-Gefühl und Teamfähigkeit leiden. Laut der amerikanischen Lerner-Studie kosten in den USA die Folgen von Herzinfarkt, Übergewicht, Rückenbeschwerden und Atemwegserkrankungen die Unternehmen pro Jahr und Mitarbeiter zwischen € 1.350,-- und € 3.450,--. Nicht viel anders sieht die Situation in Deutschland aus. Trotz ausreichenden medizinischen Wissens, nehmen Zivilisationskrankheiten rasant zu. Dieser Entwicklung gilt es entgegenzuwirken. Zeit und Energie, die der Einzelne seinem Körper widmet - von der gesunden Ernährung, über Stressmanagement bis hin zu ausreichend Bewegung - kommen einer Investition in die persönliche Gesundheit gleich. Doch oft bleibt es bei den guten Vorsätzen. Gerade bei beruflich beanspruchten Menschen erfolgen diese in zu geringem Maße oder fallen gänzlich unter den Tisch.

Gesunde Unternehmen brauchen gesunde Mitarbeiter

SBS-FeintechnikNicht so bei SBS-Feintechnik, wo das Wohl der Mitarbeiter schon seit jeher sehr ernst genommen wird. Neu ist, dass mit dem Projekt TopFit ein ganzheitlicher Ansatz gefunden wurde, der frischen Wind in das Angebot brachte. Das SchmidtColleg Business Health Concept ist als mobiles Gesundheitsmanagement ausgelegt, welches direkt ins Unternehmen kommt. Abgestimmt auf die Voraussetzungen vor Ort wird zunächst eine Analyse erstellt. Zielplanung und individueller Projektplan bauen darauf auf. Anschließend wird das so erarbeitete betriebsspezifische Gesundheitsprogramm den Mitarbeitern vorgestellt. Die zu erwartenden persönlichen Vorteile der Teilnehmer führen zu einer hohen Akzeptanz. So konnte das auf die BURGERGRUPPE zugeschnittene Projekt TopFit vom Start weg 140 Teilnehmer unter den Mitarbeitern aktivieren. Als ganzheitliches Projekt vereint es unterschiedlichste Gesundheitsaspekte – vom Ernährungsvortrag und Kochkurs bis zur Stressbewältigungsstrategie. Am Anfang stand für jeden Teilnehmer ein professioneller 120 Minuten-Check-up zur Feststellung der persönlichen Fitness und Gesundheit:

  • umfangreiche Blutuntersuchung zur frühzeitigen Erkennung schwerwiegender Krankheiten,
  • Herz-Kreislauftest (IPN) zur Bestimmung der individuellen Leistungsfähigkeit,
  • Bioelektrische Impedanzanalyse zur Feststellung der Körperzusammensetzung,
  • 3D-Wirbelsäulenanalyse, ein Lungenfunktionstest, eine Herzinfarkt-Risikoanalyse (PROCAM SCORE),
  • 3D-Herzstressmessung, 
  • intensive Nachbesprechung der persönlichen Ergebnisse.

Das auf den Ergebnissen dieser Untersuchungen fußende Programmangebot orientiert sich eng an den Wünschen der einzelnen Mitarbeiter. So z.B. in der Berücksichtigung unterschiedlicher Arbeitszeiten (Schicht) und der Mitgestaltung des Kursprogramms. Zur nachhaltigen Umsetzung der Empfehlungen und zur aktiven Betreuung und individuellen Beratung wurde die angehende Sportwissenschaftlerin Stephanie Kern von der  Deutschen Sporthochschule Köln im Unternehmen eingestellt. Im Rahmen ihrer Diplomarbeit evaluiert sie die Ergebnisse des Gesundheitsmanagements und koordiniert die Einzelmaßnahmen sowie den Aufbau eines regionalen Netzwerks. Das Aktivprogramm reicht von organisierten Jogging- und Nordic Walking-Gruppen, über Fitness-, Schwimm-, Pilates- oder Spinning Kurse bis hin zum Aquabiking.

Silke Burger„Das Programm kommt sehr gut an“, freut sich Silke Burger „Unsere Mitarbeiter haben Spaß daran und beteiligen sich großartig“. Die Aktiven kommen aus allen Alterstufen und Abteilungen, vom Azubi bis zum Schichtarbeiter ist fast die Hälfte aller Mitarbeiter seit Anfang an dabei. Als Leiterin Human Resources und Initiatorin von TopFit liegt Silke Burger die Thematik „Gesunde Menschen – gesundes Unternehmen“ besonders am Herzen. „Natürlich muss man Gesundheitsbewusstsein auch selbst vorleben. Als Kettenraucher beispielsweise wäre ich nicht glaubwürdig.“

Umso erfreulicher ist, was der verantwortliche Leiter des SchmidtColleg Business Health Concepts, Tom Aigner, in seinem Zwischenbericht nach einem Jahr dokumentieren kann: Die Raucherquote von 28,7 Prozent 2007 (das entspricht dem Bundesdurchschnitt) hat sich auf 25 Prozent reduziert. Dabei gab es kein spezielles Entwöhnungsangebot, es reichte die ständige Thematisierung. Auch der Körperfettanteil der Teilnehmer konnte signifikant verringert werden, von 25,7 auf 21,6 Prozent, was insgesamt 410 kg entspricht. Diese Beispiele untermauern eindrucksvoll die Tatsache, dass die aktiven Teilnehmer im Beobachtungszeitraum weniger häufig krank waren.

Eigenverantwortung stärken

Burger Bike MarathonAber auch die Stärkung des Verantwortungsbewusstseins für die eigene Gesundheit wird in diesem Ergebnis sichtbar. Dazu Silke Burger: „Wir wollen unsere Mitarbeiter mit der Aktion TopFit motivieren. Jeder Teilnehmer erhält regelmäßig Feedback zu seiner persönlichen körperlichen Verfassung. Für uns als Unternehmer bleiben diese Ergebnisse anonym.“ Wie sollte es auch anders sein, denn zu den Führungsgrundsätzen der BURGERGRUPPE zählen partnerschaftliche Umgangsformen.

Der lateinische Spruch „Mens sana in corpore sano“, also dass in einem „gesunden Körper auch der Geist gesund ist“, ist den meisten Menschen bekannt. Im Orient sagt man umgekehrt, dass ein gesunder Geist einen gesunden Körper erzeugt. In welcher Reihenfolge auch immer – was für das Individuum gilt, gilt mindestens ebenso für Unternehmen. Nur gesunde Mitarbeiter können auf Dauer Leistung und Qualität bringen und somit eine Grundlage für die Weiterentwicklung des Unternehmens bilden. Das Ziel ist für alle klar definiert: Durch Maßnahmen im Gesundheitsbereich steigt nicht nur die Leistungsfähigkeit, sondern auch das Engagement der Mitarbeiter als Basis zur Erreichung der Unternehmensziele.

Dynamik am Arbeitsplatz

Burger Nordic WalkingWichtig bei der betrieblichen Gesundheitsprävention ist, dass es nicht bei einer Insellösung bleibt, sondern alle Maßnahmen möglichst in eine ganzheitliche und langfristige Strategie eingebunden werden. Bei SBS-Feintechnik wurde durch die allgemeine Sensibilisierung bereits ein weiterer Schritt unternommen. In Zusammenarbeit mit der Physiotherapeutin, die einmal die Woche für die Mitarbeiter von SBS- Feintechnik im Haus ist, werden die Arbeitsplätze individuell angepasst, getreu dem Motto des Unternehmens „Ihre Gesundheit ist uns wichtig“.

Das SchmidtColleg Business Health Concept betrachtet die Situation im Unternehmen ganzheitlich.

  • Abstimmung auf die Rahmenbedingungen des Unternehmens
  • Beratung und Betreuung vor Ort 
  • Integration der Projektabläufe in den Arbeitsalltag
  • Business-Health-Mobil mit komplettem medizinischen Equipment für Gesundheits-Check-up
  • individuelle Beratung aller Teilnehmer
  • Vergleichsmessungen nach 12 und 24 Monaten
  • Begleitung durch erfahrene Sportwissenschaftler direkt vor Ort
  • Integration der Mitarbeiter

Es wird unternehmensbezogen und differenziert dort angesetzt, wo der größte Handlungsbedarf besteht - den Facharbeiter in der Produktion belastet stundenlanges Stehen anders als den Manager in der Führungsetage sitzlastige Zwölf-Stunden-Tage. Die Integration jedes einzelnen Mitarbeiters baut anfängliche Barrieren schnell ab, denn die Mitarbeiter sind es, die neben dem Unternehmen am meisten vom Business Health Concept profitieren.

Eine kostenlose Broschüre über das Business Health Concept von SchmidtColleg können Sie per Email abrufen unter info@schmidtcolleg.de. Weitere Infos erhalten Sie ebenfalls unter www.schmidtcolleg.de.

 
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