MDS Raumsysteme auf Wachstumskurs
Räume schaffen – intelligent und flexibel
„Die eigene Firma habe ich gegründet, weil ich die Schnauze voll hatte von inkompetenten Chefs“, sagt Dirk Solbach deutlich auf seine rheinländische Art. Der studierte Diplom-Kaufmann ist Gründer und Chef von MDS Raumsysteme. Er weiß genau was er will: in einer Generation europäischer Marktführer werden. Die Zeichen dafür stehen gut. Anregungen und konkrete Werkzeuge zur Unternehmensführung hat Dirk Solbach aus dem Seminar UnternehmerEnergie des SchmidtColleg erhalten.
Bereits während der Schulzeit konnte Dirk Solbach als Ferienjobber erste Erfahrungen im Metallbaubereich sammeln. Nach dem Studium, einem Traineeprogramm im Vertrieb und verschiedenen Stationen, kehrte Solbach zu dem Unternehmen, in dem er sein erstes Geld verdiente, zurück. Heute ist sein früherer Arbeitgeber sein Mitbewerber.

Ideen und Visionen hatte Dirk Solbach schon damals mehr als genug. Die Umsetzung wurde ihm jedoch immer verwehrt. Warum also diese nicht in der eigenen Firma realisieren? 1998 begann er als 2-Mann-Betrieb im badischen Engen-Welschingen mit der Produktion und der Vermarktung von Raumsystemen. Der Leitsatz des Unternehmens zeigt deutlich, was das Unternehmen macht: „Räume schaffen – intelligent und flexibel“. Produziert werden Hallen- und Meisterbüros, Trennwandsysteme bis hin zu Bürocontainern und Stahlbaubühnen.
Heute, zehn Jahre nach der Unternehmensgründung, kann Dirk Solbach auf vieles mit Stolz verweisen. Kunden finden sich in Deutschland, der nahen Schweiz, in Österreich und den Niederlanden. Selbst nach China wurden bereits Raumsysteme von MDS exportiert. Der Umsatz beträgt aktuell 8 Mio. Euro im Jahr und wird von 55 Mitarbeitern erwirtschaftet. Gerade dieser 55. Mitarbeiter hatte am Tag unseres Besuchs bei MDS seinen ersten Arbeitstag. Darauf aufmerksam gemacht wurde mit einem Plakat auf dem der „Steckbrief" des Neuen zu sehen war. Auch solche Gesten zeigen, dass MDS Raumsysteme vielleicht ein etwas anderes Unternehmen ist?
Konkrete Wachstumsziele weisen den Weg
Dirk Solbach hat ein klares Ziel für sein Unternehmen. Er will Marktführer in Bezug auf Menge und Qualität in Europa werden. Dieses Ziel will er in den nächsten 25 Jahren erreichen. Solbach sagt es aber nicht nur so vor sich hin, er tut auch was dafür. Das Unternehmen hat konkrete Wachstumsziele. Man plant mit einem jährlichen Wachstum von 10 %. „Das hat bisher immer geklappt, bis auf das Jahr 2007", lässt sich Solbach in die Zahlen schauen. „Da sind wir 50 Prozent gewachsen. Die damalige Hochkonjunktur hat sicherlich dazu beigetragen." Es liegt aber auch daran, weil MDS Raumsysteme kompetent und unkompliziert die Kunden berät und alle Leistungen beim Bau von Raumsystemen zum festen Preisen und fixen Terminen aus einer Hand liefert.
Obwohl Dirk Solbach ein betriebswirtschaftliches Studium absolviert hat, sei er „ohne Ahnung von Führung" in die Selbstständigkeit gegangen.
Bis 2007 war der Firmengründer und -inhaber auch sein einziger Verkäufer. 100.000 Kilometer jährlich war er auf den Straßen unterwegs. Die langen Fahrtzeiten nutzte er mit Hörbüchern zu den Themen Motivation und Unternehmensführung. „Irgendwann bin ich dann auch auf SchmidtColleg gestoßen." Beim Besuch des Seminars UnternehmerEnergie war er beeindruckt vom umfassenden Lernstoff. „Darin war wirklich an alles gedacht."
UnternehmerEnergie liefert wertvolle Werkzeuge
Ein betriebswirtschaftliches Studium vermittle viel Theorie, bei UnternehmerEnergie bekäme man dagegen Werkzeuge an die Hand, um effizient und effektiv zu arbeiten – gerade auch im Bereich der Mitarbeiterführung. Dirk Solbach sieht heute seine Aufgabe im Unternehmen darin, Strategien zu entwickeln und die Mitarbeiter zu führen. „Ich arbeite in erster Linie am Unternehmen und erst in zweiter Linie im Unternehmen. Das bringt ganz einfach mehr."
Dass dies mehr bringt, hat Solbach ganz zufällig gemerkt. Beim Umzug in das eigene Haus fiel ihm ein Ordner aus dem ersten Besuch des Seminars UnternehmerEnergie in die Hände. „Ich habe mir damals das erste Mal in meinem Leben einen ganzen Tag lang Gedanken über meine Ziele gemacht", sagt er etwas verwundert über sich selbst. Zuvor hatte der heute erfolgreiche Unternehmer nie über solche Dinge nachgedacht. Verwundert war er aber auch, weil seine damaligen Ziele alle Realität wurden: Ein solides Einkommen, aus damaliger Sicht 10 Millionen D-Mark Umsatz, eine Traumfrau und Kinder, ein eigenes Haus – das alles stand im Ordner aus der damaligen Zeit und alles hatte sich erfüllt. „Für mich der entscheidende Grund, warum ich das Seminar UnternehmerEnergie noch ein zweites Mal besuchte. Hier wurde mir dann erst bewusst, warum alles so gekommen ist, wie es gekommen ist.“
Mehr an als in der Firma arbeiten
Stück für Stück hat Dirk Solbach die Werkzeuge aus UnternehmerEnergie genutzt und in die tägliche Arbeit einfließen lassen. Teambesprechungen, Erfolgsbeteiligungen für die Mitarbeiter oder eine eigene Vertriebsorganisation sind einige Anregungen, die Solbach aus dem Seminar mitgenommen hat. Die eigene Vertriebsabteilung initiiert regelmäßige Mailingaktionen, verschickt Newsletter an die bestehenden Kunden und macht telefonische Akquise. Dirk Solbach ist heute nicht mehr der einzige Verkäufer. „Jetzt bin ich öfter in der Firma und kann an dieser arbeiten.“

So war auch die Zertifizierung gemäß DIN 9001:2000 im Oktober 2006 kein Problem. Im Betrieb waren klare Strukturen aufgebaut, Abläufe festgelegt und Verantwortlichkeiten geregelt. So ist die Produktion in vier Bereiche (Schlosserei, Lackiererei, Elementbau, Endmontage/ Verladung) gegliedert. Jeder Bereich wird von einem Teamleiter verantwortet. „Im Mittelpunkt unseres Tuns steht die eigenständige Verantwortung für das, was man tut", sagt Stefan Rill. Er ist Produktionsleiter und hat die Verantwortung für die vier Teams in den zwei Produktionshallen. Jeder wisse genau, was zu tun sei.
Für den Kunden gibt es alles aus einer Hand
Die in Engen-Welschingen gefertigten Raumsysteme werden entweder schlüsselfertig montiert beim Kunden angeliefert oder durch eigene Monteure in den Hallen des Kunden aufgebaut. „Unser Vorteil ist, dass wir alles aus einer Hand liefern“, zeigt Dirk Solbach auf. Als weiteres Alleinstellungsmerkmal nennt er die umfassende Beratung und Betreuung der Kunden, die in der Branche eine gewisse Einmaligkeit besitzt.
„Schweißapparate, Lackieranlagen oder Scheibenputzmaschinen haben andere Betriebe auch in gleicher Qualität. Entscheidend sind die Mitarbeiter, die daran stehen, sie bedienen oder Kontakt zum Kunden haben. Eine Erkenntnis, die ich auch erst bei UnternehmerEnergie richtig verstanden habe“, argumentiert Solbach.
Gute Mitarbeiter sind enorm wichtig (und schwer zu bekommen)

Gute Fachkräfte zieht es in die nahe gelegene Schweiz oder zu den Großkonzernen in der Region. Für den Mittelstand bleibt nichts übrig, wenn man nichts tut. Dirk Solbach ist soweit gegangen, dass er „Kopfgeld“ für Techniker bezahlt hat. „Einer unserer Mitarbeiter hat drei Klassenkameraden von der Technikerschule zu uns geholt. Aber auch wenn man die Leute hat, sie bleiben nur, wenn es im Unternehmen stimmt.“
Damit es im Unternehmen stimmt, hat Solbach einiges getan. So gibt es einen klaren Einstellungsfilter für Bewerber. Mit den Mitarbeitern werden regelmäßige Entwicklungsgespräche geführt. Und, es wurde die Zahl der Führungskräfte aufgestockt. „Alleine kann ich das Unternehmen schon lange nicht mehr führen“, gibt Dirk Solbach unumwunden zu. Neben der Quantität der Führungskräfte setzt Dirk Solbach vor allem auch auf die Qualität. „Führungskräfte, die nur fleißig sind, das reicht heute nicht mehr aus.“ So seien manche langjährige Mitarbeiter zur Führungskraft geworden, ohne das einschlägige Führungswissen zu haben. Andere Mitarbeiter hätten zwar Wissen aus dem Studium mitgebracht, doch fehlten ihnen die Werkzeuge und das Wissen um die Zusammenhänge.
Neun Führungskräfte, sowie zum Teil auch ihre Stellvertreter, haben deshalb das Seminar FührungskräfteEnergie besucht. Anfängliche Skepsis baute Dirk Solbach mit einer Hinführung zum Thema ab. Er zeigte verschiedene Beispiele, die er den Seminaren von SchmidtColleg entnahm. „Die Entwicklung beim Mobilfunk oder der EDV sind Beispiele, die jeder nachvollziehen kann. Dann merkt man, dass es auch für uns nicht gut ist, wenn wir immer gleich sind. Es muss auch bei uns was passieren."
Der Chef als Leuchtturm

Dirk Solbach weiß auch, dass er als Chef eine Leuchtturmfunktion hat. Er hat die Unternehmensphilosophie an klaren Aussagen festgemacht und lebt sie vor: Freiheit, Freude, Harmonie. Beim zweiten Besuch von UnternehmerEnergie hat er diese Grundsätze um die Themen Leistung und Gerechtigkeit ergänzt. Dirk Solbach: „Leistung und Gerechtigkeit müssen in engem Zusammenhang stehen und gehören dazu. Wenn dies nicht so ist, nutzen es einige aus.“
Das heißt auch, dass Leistung gerecht bezahlt wird. Werden die Wachstumsziele erreicht, dann bekommt jeder Mitarbeiter – von der Putzfrau bis zum Vertriebsleiter – einen Bonus. Allerdings ist der Bonus nicht für jeden Mitarbeiter gleich. Er ist an einigen wenigen Kennzahlen des Unternehmens und des Mitarbeiters fest gemacht.
Auf dem Weg zur Marktführerschaft
Doch Dirk Solbach hat noch einiges zu tun, um europäischer Marktführer zu werden. So wurden jüngst erstmals Strategietage durchgeführt. Für zwei Tage zog sich das zehnköpfige Führungsteam in den Schwarzwald zurück und blickte nach vorne. Hilfe holte man sich hier wieder vom SchmidtColleg in Form von Hans-Jürgen Walter. Dieser moderierte die Strategietage. „Das hat sich gelohnt. Er hat viele Dinge angesprochen, die ich so nicht ausgesprochen hätte und eine Menge an Sachen herausgearbeitet, die wir nicht berücksichtigt hätten", beschreibt Dirk Solbach seine Erfahrungen mit dem Coachingbereich von SchmidtColleg.
Die Unternehmensstrategie ist auch künftig klar auf Wachstum ausgerichtet. Wachstum heißt für das badische Unternehmen konsequenterweise, neue Märkte zu erschließen. So will man in Frankreich aktiv, aber auch in bestehenden Märkten noch bekannter werden. Dazu gehört ein einheitliches Erscheinungsbild, aber auch die Nutzung von neuen Medien. Suchmaschinenoptimierung heißt das Stichwort, um bei Google oder its-better.de als Erster gefunden zu werden, wenn jemand einen Partner für die Erstellung von Raumsystemen sucht. Mit SchmidtColleg hat Dirk Solbach den richtigen Partner gefunden.