Elektro Bachner-Unternehmensgruppe LogoElektro Bachner-Unternehmensgruppe

Wo Energie fließt, steht alles unter Strom

Hans und Sabine Bachner führen einen Handwerksbetrieb in der vierten Generation, was durchaus typisch für diese Branche ist. 350 Mitarbeiter, acht Niederlassungen bzw. Tochterunternehmen und über 45 Millionen Euro Umsatz im letzten Jahr sind jedoch nicht typisch für das Handwerk. Grund genug, um einmal nachzufragen, was die beiden anders machen und wo ihr Erfolgsgeheimnis liegt.

Das sympathische Ehepaar steht seit mittlerweile über zehn Jahren der Bachner-Unternehmensgruppe vor. Hans Bachner studierte nach einer Lehre zum Elektriker Betriebswirtschaft und stieg dann in den elterlichen Betrieb ein. Seine Frau Sabine absolvierte eine kaufmännische Laufbahn in einem Konzern und ist seit 2003 als Geschäftsführerin des Tochterunternehmens Volthaus tätig.

Hans Bachner Senior richtete bereits in den 1960er Jahren den Elektrobetrieb mit Einzelhandelsgeschäft konsequent aus. Man wurde als Dienstleister für Großunternehmen, insbesondere für die Automobilindustrie, tätig. Noch heute ist dies ein wichtiges Standbein der Unternehmensgruppe. Bachner hat ein erstklassiges Image als Elektrodienstleister für die Industrie. Das Leistungsspektrum umfasst Energie-, Automatisierungs- und IT-Kommunikationstechnik, verbunden mit entsprechenden Dienstleistungen im Bereich der Planung, Dokumentation und im Service.

Beim Kunden vor Ort

Bereits früh wurde die Philosophie verfolgt, direkt beim Kunden zu sein. „Wo unsere Kunden sind, sind auch wir", zeigt Hans Bachner die Leitidee seines Vaters auf. Der heutige Chef der Bachner-Gruppe wird im betriebsinternen Sprachgebrauch nicht als Junior bezeichnet. Sein Vater hat sich strikt aus dem Unternehmen zurückgezogen und die Verantwortung an seinen Sohn übertragen. „Andere machen das nicht in dieser konsequenten Weise. Die Folge sind dann negative Signale ins Unternehmen und nach außen", sagt Hans Bachner.

Vom Vater hat Hans Bachner auch den Kontakt zu SchmidtColleg übernommen. Der Senior hatte zwar die Leistungsfelder des Unternehmens klar herausgestellt, musste jedoch auch mit den alltäglichen Problemen der Unternehmensführung kämpfen. „SchmidtColleg hilft das strukturierte Denken zu festigen“, sagt Hans Bachner. „Vieles, das nebeneinander lief, wurde durch UnternehmerEnergie zusammengebracht.“

Wie der Vater, so der Sohn…

Um die Denkweise des Vaters zu verstehen, besuchte Hans Bachner ebenfalls das Seminar UnternehmerEnergie. Der Unternehmer machte auch die Erfahrung, dass Führungskräfte anfangs mit Vorbehalten zu den Seminarbesuchen gefahren sind. „Heute sind sie viel aufgeschlossener für solche Seminare" und Weiterbildung ist inzwischen für alle ein fester Bestandteil der Unternehmenskultur.

Während Hans Bachner als gelernter Elektriker und Betriebswirt die die Verantwortung für die gesamte Bachner-Gruppe trägt, ist seine Frau Sabine Geschäftsführerin bei Volthaus. In ihre Vorstellung passte es nicht, als „Frau des Chefs“ ins Unternehmen zu kommen. Sie war in den ersten Jahren der Ehe nicht im Unternehmen tätig. Als dann die Idee geboren wurde, in die regenerative Energietechnik einzusteigen, wurde 100-prozentiges Tochterunternehmen der Bachner-Gruppe das Volthaus gegründet, deren Geschäftsführerin Sabine Bachner wurde und noch heute ist.

Elektro Bachner SolarmoduleZur Vorbereitung ihrer Existenzgründung besuchte auch Sabine Bachner das Seminar des SchmidtCollegs. Das Unternehmerehepaar weiß um die Motivation und die vielen Ideen, die man aus dem UnternehmerEnergie-Seminar mitnimmt. „Man darf nach dem Seminarbesuch allerdings nicht alles im Betrieb auf den Kopf stellen, sondern behutsam vorgehen", umschreibt Hans Bachner seine von ihm gemachten Erfahrungen. Vielmehr müsse man die Werkzeuge aus dem Seminar konsequent und nachhaltig nutzen. „Und auch an die eigenen Anforderungen anpassen", fügt Sabine Bachner hinzu. Zusammen mit ihrem Mann und einem Flipchart ging es nach UnternehmerEnergie für einige Tage in ein Hotel, um die Geschäftsidee für Volthaus auszuarbeiten.

Expansion ermöglicht Zielgruppenerweiterung

Mit dem Unternehmen Volthaus wird  eine völlig andere Zielgruppe als die der Bachner-Kunden bedient. Aus diesem Grund firmiert das Unternehmen auch nicht direkt unter den Namen Bachner. „Die Gründung eines eigenen Unternehmens mit einem neuen Namen war nötig, da Bachner als Industriedienstleister am Markt bekannt ist", argumentiert Hans Bachner. Volthaus dagegen hat vor allem private und gewerbliche Kunden im Fokus. Für diese ist Volthaus Anbieter auf dem Gebiet der regenerativen Energien. „Wir verkaufen nicht einfach Wärmepumpen, sondern individuelle Lösungen, genau zugeschnitten auf die Bedürfnisse der Kunden“, umschreibt Sabine Bachner die Geschäftsidee. Das kann ein Blockheizkraftwerk, eine Solaranlage oder auch eine Wärmepumpe sein, je nachdem, was für den Kunden das Beste ist.

 „Sicherlich sind wir mit dieser ganzheitlichen Idee der Zeit um einige Jahre voraus“, fügt Sabine Bachner an. Volthaus ist Gesamtlieferant im Bereich von Elektro und Wärme. Die Kunden haben nur noch einen Ansprechpartner. Das gesamte Energiekonzept für den Kunden wird ausschließlich auf regenerativen Energien aufgebaut. Die Bachners sind sich sicher, dass dies aufgrund der Diskussionen um den Klimawandel und der explosionsartig steigenden Energiepreise ein Markt der Zukunft ist.

Innovation und Tradition ergänzen sich

Eine Folge ist aber auch, dass sich auf diesem Markt jede Menge Neueinsteiger tummeln. Ein Vorteil des jungen Unternehmens Volthaus ist, dass es bei den Kunden mit der langen Tradition des Mutterunternehmens werben kann. „Eine Photovoltaikanlage muss mindestens 20 Jahre lang Leistung bringen", erklärt Sabine Bachner und stellt die Frage, wie viele der heute auf dem Markt tätigen Anbieter es im Jahr 2030 wohl noch geben wird?

Innovation und TraditionOb Volthaus oder Bachner, eines ist allen Unternehmen gemeinsam. Es geht nicht darum, irgendwelche Technik zu verkaufen, was man in einem modernen und hoch entwickelten Handwerksbereich vermuten könnte, sondern es geht darum, Lösungen für die Kunden zu bieten. Zur Philosophie von Bachner gehört es z. B. bei den Großkunden vor Ort zu sein. Deshalb finden sich an allen Produktionsstandorten von BMW auch Niederlassungen bzw. Tochterunternehmen von Bachner. Als BMW sich in Leipzig ansiedelte, war es für Bachner klar, auch dort den gewohnten Service für die bayerischen Automobilbauer anzubieten.

„Ziel ist es, eine dauerhafte Verbindung zu unseren Geschäftspartnern aufzubauen“, sagt Hans Bachner. Ganz bewusst bemüht man sich um Aufträge, die eine langfristige Kunden-Lieferanten-Beziehung versprechen. Die Präsenz durch Niederlassungen und Tochterfirmen in den verschiedenen Regionen bringt dann natürlich zusätzliche neue Kunden aus anderen Bereichen.

Kundennähe wird groß geschrieben

Die Idee von der Kundennähe hat auch Volthaus übernommen. „Wir wollen ganz nah am Kunden sein“, sagt Sabine Bachner. Damit meint sie nicht nur die räumliche Nähe, sondern auch die hohe Beratungskompetenz ihrer Mitarbeiter. „Es kommt kein Kunde, der sich eine Solaranlage kaufen will. Er kommt mit einem Problem zu uns und wir erarbeiten für ihn eine individuelle Lösung.“

Die räumliche Nähe schafft Volthaus aber dennoch. Direkt im Eingangsbereich der Firmenzentrale findet sich der Ausstellungsbereich. Dem angeschlossen sind die Büros und Besprechungszimmer des Beratungsteams von Volthaus. Glastüren und Glasflächen in den Wänden schaffen Transparenz zwischen beiden Bereichen. Kunden, Berater und technische Lösungen kommen sich so sehr schnell nahe.

Die Bedeutung der Mitarbeiter

Hans und Sabine Bachner sind sich bewusst, welche Bedeutung die Mitarbeiter für das Unternehmen haben.  Bereits 1999 wurde die Bachner-Gruppe mit dem Ausbildungs-Oskar (heute Ausbildungs-Ass) ausgezeichnet. Zwei Jahre zuvor änderten sie das Ausbildungskonzept des Unternehmens und richteten es auf eine nachhaltige Personalentwicklung aus. Gegenwärtig werden 45 junge Frauen und Männer ausgebildet. Umfangreiche Einstellungstests und persönliche Gespräche mit den Bewerbern gehen dem voran. Hans Bachner: „Das Notenbild sagt nicht alles aus. Wir schauen uns jeden Bewerber genau an.“

Hans Bachner weiß, dass er mit seinen Großkunden, den Automobilkonzernen, auch im Wettbewerb um die besten Köpfe und Hände steht. „Wir haben es aber inzwischen geschafft, als attraktiver Arbeitgeber wahrgenommen zu werden.“ Seine Vision ist es, dass Bachner als Arbeitgeber immer ein Thema bei Stellen suchenden Spezialisten und Berufseinsteigern ist und er tut auch einiges dafür:

So gibt es für die Auszubildenden einen jährlichen Ausbildungstag, an den in verschiedenen Workshops gearbeitet wird. Der Tag wird dann mit einem speziellen Event, wie z. B. dem Besuch einer Go-Kart-Bahn oder einem zusätzlichen Skitag in den Bergen abgeschlossen. Die Auszubildenden des ersten Lehrjahres fahren  zusammen mit den Lehrlingen der benachbarten Firma Wolf Heiztechnik eine ganze Woche in ein Seminarzentrum. Die Themen für die jungen Berufseinsteiger gehen von der  Arbeitssicherheit bis hin zum Persönlichkeitstraining. Mit allen Mitarbeitern werden Jahresgespräche geführt, in denen beide Seiten ihre Positionen, Wünsche und Vorstellungen aufzeigen und daraus gemeinsame Ziele erarbeitet werden.

Sabine Bachner: „Zwei bis drei Auszubildende eines Jahrgangs gehen nach ihrem Abschluss auch wieder zur Schule oder studieren. Wir versuchen aber, diese für Praktikas oder Diplomarbeiten wieder in den Betrieb zurückzuholen." Die Unternehmer versprechen sich davon neue Impulse und Ideen für ihre Betriebe. Auch mit Mitarbeitern, die ausscheiden, bleibt man in Kontakt. Sie erhalten weiterhin die halbjährlich erscheinende Mitarbeiterzeitung und sind so in das Unternehmensgeschehen weiter eingebunden.

Dies ist eines von vielen Beispielen, die zeigen, welchen Stellenwert die Mitarbeiter in der Bachner-Gruppe haben. Gewürdigt wurde dies auch beim bundesweiten Wettbewerb TOPJOB, in dem die Bachner-Gruppe für ihre Personalarbeit ausgezeichnet wurde. Hans Bachner setzt z. B. ausschließlich auf gelerntes Personal, auch bei Zeitarbeitern, die das Unternehmen engagiert, um Spitzen abdecken. „Unsere Kunden wissen, dass Bachner-Mitarbeiter immer Fachleute sind", erklärt Hans Bachner. In sensible Bereiche wie Rechenzentren von Automobilkonzernen  oder auf Flughäfen könnte man auch keine anderen lassen.

Einem hohen Qualitätsanspruch gerecht werden

Der hohe Qualitätsstandard in der Unternehmensgruppe Bachner wird durch jährliche Zertifizierungen (Qualitätsmanagement nach DIN EN ISO 9001, Umweltmanagement DIN EN ISO 14001)  festgeschrieben. 2004 erhielt die Bachner-Gruppe dafür den Bayerischen Qualitätspreis. Bachner sieht sein Unternehmen nicht in Abteilungen „unterteilt“, sondern ganzheitlich. „Wo Schnittstellen fehlen, gibt es keine Reibungsverluste“, argumentiert Hans Bachner. Das zeigt sich in der Bachner-Gruppe auch durch flache Hierarchien und ein hohes Maß an Mitarbeiterverantwortung.

Elektro Bachner-Unternehmensgruppe„Kunden können oft nicht verstehen, dass Angebote nicht vom Chef unterschrieben sind“, wundert sich Hans Bachner. In der Führungsmannschaft stehen ihm sieben Bereichsleiter zur Seite. Drei sind für den Automobilbereich, zwei für den Bereich Energie- und Gebäudetechnik, zwei für den kaufmännischen Bereich zuständig. Die Führungsmannschaft sieht sich aus dem Selbstverständnis des Unternehmens heraus als Mitunternehmer.

Ein ausgefeiltes Controlling dient als exaktes Steuerungsinstrument. Von Seiten der Bereichsleiter kommen die Planungszahlen, die realistisch sein müssen, aber auch Wachstumsziele beinhalten sollen. Das Gehalt der Bereichs- und Abteilungsleiter ist variabel und an den Erfolg des Unternehmens gekoppelt. „Das heißt auch, dass es nach oben hin keine Grenzen gibt“, so Hans Bachner zu seinem Vergütungssystem. Je erfolgreicher das Profitcenter ist, das der Mitarbeiter verantwortet, desto höher ist die Ergebnisbeteiligung zusätzlich zum Grundgehalt.

Möglich wird dies auch, weil Bereichs- und Abteilungsleiter völlig eigenständig arbeiten. Hans Bachner: „Konsequenterweise darf ich mich hier auch nicht einmischen. Die Führungskräfte sind für Erfolg, aber auch Misserfolg verantwortlich.“ Und  auch die Führungskräfte haben natürlich die Seminare UnternehmerEnergie bzw. FührungskräfteEnergie des SchmidtColleg besucht.

Hans Bachner muss heute nicht mehr ins operative Geschäft eingreifen. „Ich muss nicht mehr so sehr im Unternehmen, sondern  kann tatsächlich am Unternehmen arbeiten." Die Gründung von Volthaus zusammen mit seiner Frau Sabine ist ein belegtes Beispiel dafür. Mit den Führungskräften und durch die Unterstützung eines Moderators werden regelmäßig neue Ziele ausgearbeitet, beschrieben und in Angriff genommen. Neben Ergebniszielen sind es solide Wachstumsziele. In den nächsten sieben Jahren soll die Gruppe jährlich um drei bis fünf Prozent wachsen. Erreicht werden soll dies durch ein Wachstum in Branchen, die fernab der Automobilbranche sind. Der Anspruch bleibt aber gleich: Stets beste Leistungen für die Kunden zu garantieren.

 
Die nächsten Termine
Erfolgreich überzeugen
14.09.2010
München, Holiday Inn Unterhaching
FührungskräfteEnergie
14.09.2010 bis 15.09.2010
Lüneburg, Hotel Bergström
Körpersprache für den Business-Alltag
15.09.2010
München, Holiday Inn Unterhaching
Du bist wie du isst!
16.09.2010
München, Holiday Inn Unterhaching
FührungskräfteEnergie
17.09.2010 bis 18.09.2010
Nürnberg, Hotel Schindlerhof
Die 4 Erfolgsfaktoren für mehr Umsatz und Gewinn
21.09.2010
München, Holiday Inn Unterhaching
Einfach anders kommunizieren
22.09.2010
Süßen bei Stuttgart, Carl Stahl Akademie
Service-Kultur als Erfolgsgarant
23.09.2010
München, Holiday Inn Unterhaching
Vom Kunden zum Fan!
24.09.2010
München, Holiday Inn Unterhaching
CollegTage
01.10.2010 bis 02.10.2010
Bayreuth, Arvena Kongresshotel
Einzigartigkeit macht stark
05.10.2010
Bayreuth, Arvena Kongresshotel
Finanzieller Erfolg
06.10.2010
Süßen bei Stuttgart, Carl Stahl Akademie
Service-Kultur als Erfolgsgarant
07.10.2010
Bayreuth, Arvena Kongresshotel
Vom Kunden zum Fan!
08.10.2010
Bayreuth, Arvena Kongresshotel
Einzigartigkeit macht stark
20.10.2010
Süßen bei Stuttgart, Carl Stahl Akademie
UnternehmerEnergie
20.10.2010 bis 23.10.2010
Beilngries/Oberbayern, Fuchsbräu Hotel
Work-Life-Balance
21.10.2010
Nürnberg, Arvena Park Hotel
Mitarbeiter motivieren Kunden begeistern
22.10.2010
Süßen bei Stuttgart, Carl Stahl Akademie
FührungskräfteEnergie
28.10.2010 bis 29.10.2010
Bayreuth, Arvena Kongresshotel
Einfach anders kommunizieren
15.11.2010
Herne, Haranni Akademie
 
Aktuelle Seite drucken: