Axel WernerAWEK AG

Kassen- und Kabelspezialist

„Wille zur Veränderung führt zum nachhaltigen Tun“

„Wir wollen Marktführer in Sachen Innovation sein.“ So kurz und prägnant umschreibt Axel Werner, Vorstandsvorsitzender der AWEK AG, sein Ziel. Ein gutes Stück dieses Anspruchs hat das Unternehmen bereits verwirklicht. Der Kassen- und Kabelspezialist wurde nicht zuletzt deshalb von der Oskar-Patzelt-Stiftung mit dem „Großen Preis des Mittelstandes“ für die Region Schleswig-Holstein/Hamburg ausgezeichnet.

Ein Beispiel für das kontinuierliche  Wachstum des Unternehmens zeigt sich am Neubau der Unternehmenszentrale. Seit wenigen Monaten hat AWEK seinen Hauptsitz in einem Gewerbegebiet in Barsbüttel. Nur wenige Sekunden von der Autobahnauffahrt zur A 1 entfernt stehen 3.500 Quadratmeter Räumlichkeiten für Servicecenter, Vertrieb, Fertigung und Verwaltung zur Verfügung. Das Gebäude ist auf den ersten Blick ein typischer Gewerbebau. Doch spätestens wenn man das Gebäude betritt, fallen Dinge auf, die nicht typisch sind und ganz bewusst gestaltet wurden. So befinden sich zum Beispiel gegenüber dem Eingang keine Parkplätze. Der Eingang selbst ist von hohen Säulen umrahmt. Die Räume im Gebäude sind besonders hoch. „Das sind alles Ideen aus Feng Shui", erklärt Axel Werner.

Der Vorstandsvorsitzende der AWEK AG ist weder ein besonderer Japanfan, noch hat er irgendetwas mit spirituellen Dingen zu tun. „Auch hier geht es uns um die Nachhaltigkeit", sagt Werner. „Mitarbeiter und Kunden sollen sich einfach wohlfühlen." Anregungen dafür hat er sich deshalb aus der Feng-Shui-Lehre geholt, jedoch immer auch seine eigenen Vorstellungen und Erfahrungen mit eingebracht. Vielleicht hat Axel Werner hier seine beiden Erfolgsgeheimnisse dargestellt: die Nachhaltigkeit des Tuns und der permanente Wille zur Verbesserung verbunden mit ständigem Lernen. Wenn Werner auf die Geschichte seines Unternehmens zurückblickt und auch seine künftigen Ideen formuliert, wird man immer wieder mit diesen Aspekten konfrontiert.

Bereits die berufliche Laufbahn von Axel Werner ist untypisch für die eines Vorstandsvorsitzenden. Der gelernte Kfz-Mechaniker beschritt den zweiten Bildungsweg und studierte an der Hamburger Fachhochschule für Kfz- und Flugzeugtechnik. In einer Abendschule in Flensburg absolvierte er ein betriebswirtschaftliches Studium.

Der Weg in die Selbständigkeit

Im Jahr 1984 legte Axel Werner dann richtig los. Ein Haus wurde gebaut, der erste Sohn war unterwegs und er wagte – nachdem er im Vertrieb eines Elektronikunternehmens erste Berufserfahrungen gesammelt hatte –  den Schritt in die Selbstständigkeit. „Ohne tiefer darüber nachzudenken, setzten wir bereits damals auf Individualität  und schufen uns so ein Alleinstellungsmerkmal",  blickt Werner zurück. AWEK begann mit dem Handel und Vertrieb von Elektrozubehör. Individuelle Lösungen wurden den Kunden durch eine eigene Kabelkonfektionierung geboten. Diese ist auch heute noch ein tragender Unternehmensbereich. Produziert wird an vier Standorten. Neben komplexen Kabelverbindungen wird Technik für biometrische Fingerprints, Sicherheitstechnik für Industrieroboter und die medizinische Industrie  sowie Systemlösungen für Kassensysteme für den Handel angeboten. Tochtergesellschaften von AWEK sind in der Schweiz und in Dänemark tätig.

Bereits in den 1990er Jahren begann Axel Werner über Qualitätsmanagement nachzudenken und Lösungen zu suchen. Zu Klaus Kobjoll vom Schindlerhof in Nürnberg entstand damals ein erster Kontakt. Von da war der Weg zu SchmidtColleg nicht mehr weit. „Ich spürte die Syndrome, die ein wachsendes Unternehmen für den Unternehmer mit sich bringt",  erzählt Axel Werner selbstkritisch. „Ich bin im Tagesgeschäft schlichtweg untergegangen."

Das eigene Tun immer wieder in Frage stellen

Heute weiß Axel Werner, dass er damals „zu viel im Unternehmen und zu wenig am Unternehmen" gearbeitet hat. Als Unternehmer sei er  nicht strukturiert genug an die Unternehmensführung heran gegangen. Das hat ihm auch die Lektüre von verschiedenen Fachbüchern vor Augen geführt. Axel Werner: „Allerdings fehlt einem beim Lesen eines Buches der Spiegel, der das eigene Tun in Frage stellt."

Diesen Spiegel fand der Unternehmer beim Besuch des Seminars UnternehmerEnergie. „Die Art und Weise wie Cay von Fournier die Inhalte übermittelt, deckt sich mit meinem ethischen und unternehmerischen Verständnis voll und ganz", lobt Axel Werner den Chef des SchmidtColleg. 60 Mitarbeiter bei AWEK erzielten zu dieser Zeit einen Jahresumsatz von 8 Mio. DM. „Ich bekam plötzlich ein Verständnis dafür, welch großes Potenzial wir haben und wo wir uns noch verbessern können", macht Werner unmissverständlich deutlich.

Heute ist AWEK unter anderem Kassensystemlieferant zahlreicher Filialisten aus dem Einzelhandel wie der EDEKA, dem Backwarenfilialisten Kamps, der Deutschen Post und der Globus-Gruppe. Zu den Industriekunden gehören Unternehmen wie Dräger Lübeck, der Industrieroboterhersteller Kuka, die Lufthansa Service Gesellschaft und Thyssen.

Aus dem ersten Besuch von UnternehmerEnergie nahm Axel Werner vor allem eines mit, eine riesige Portion Motivation. Der Unternehmer fühlte sich in vielem bestätigt. So hat AWEK bereits seit Anfang der 1990er Jahre eine klare Firmenphilosophie. „Wir machen nur Geschäfte, die mit unseren Gesetzen auch konform sind“, argumentiert Axel Werner. „Bei jedem Tun muss man sich hinterher noch in den Spiegel schauen können.“

Gelebte Werte – auch im Umgang mit den Mitarbeitern

Selbst in den Tochterfirmen wird streng nach dem Werteprinzip von AWEK gehandelt. Diese Werte kennen alle Mitarbeiter und Kunden. Bereits mit den Bewerbern wird darüber gesprochen. Axel Werner will nicht so weit gehen und die Werte am christlichen Glauben festmachen. „Es ist eine Grundeinstellung zum Leben."  So ist es eine Selbstverständlichkeit im Betrieb, dass „ein Mitarbeiterproblem immer auch ein Unternehmensproblem" ist. Das Unternehmen muss dem Mitarbeiter bei persönlichen Problemen zur Seite stehen. AWEK Team

Das ist auch eine Form von Nachhaltigkeit. Mitarbeiter werden nicht als Kostenfaktor gesehen, sondern als wertvolle Ressource im Unternehmen. Als Axel Werner 2005 für alle Mitarbeiter zusammen mit SchmidtColleg das Seminar LebensBalance anbot, folgten über 85 Prozent dieser Einladung. Mit der Bitte „Unterstreichen Sie hier das Wort alle“, macht Werner klar, warum das Seminar für alle Mitarbeiter angeboten wurde: „Jeder Mitarbeiter, von der Teilzeitkraft im Versand bis hin zum Geschäftsführer, ist uns wichtig.“

Wissen vertiefen und konsequent umsetzen

Neben dem Vorstandsvorsitzenden haben die Geschäftsführer der einzelnen Unternehmensbereiche das Seminar UnternehmerEnergie besucht. Die Mehrzahl der Führungskräfte hat inzwischen das Seminar FührungskräfteEnergie besucht. Axel Werner sieht dies als wichtig an, um gemeinsam mit den gleichen Werkzeugen in dieselbe Richtung zu arbeiten. Noch wichtiger ist für ihn allerdings, dass „Mitarbeiter und Führungskräfte intensiv und konsequent an unternehmerisches Denken herangeführt werden“.

Keine Frage, dass Axel Werner unternehmerisch denkt. Dennoch hat er im Abstand von zwei Jahren die Teilnahme am Seminar UnternehmerEnergie wiederholt. „Ich habe gemerkt, dass ich regelmäßig jemand brauche, der mir den Spiegel vorhält.“ Kritisch habe er seine eigene Lebensbalance hinterfragt, aber auch festgestellt, dass er in vielen Bereichen der Unternehmensführung wieder ein Stück weiter gekommen ist. „Das motiviert unheimlich.“

Die AWEK AG ist heute ein gut strukturiertes und klar ausgerichtetes Unternehmen. Unter dem Dach einer Aktiengesellschaft sind die verschiedenen Unternehmensbereiche zusammengefasst. „Mir ging es bei der Umwandlung zur AG nicht darum, Kapital ins Unternehmen zu holen", erklärt Axel Werner. Er hält die Mehrheit am Unternehmen, an dem noch ein Partner beteiligt ist. Die AG sieht er aufgrund des Wachstums und der internationalen Ausrichtung als passenden Firmenmantel. „Wir wollen so nach innen und außen die Nachhaltigkeit unseres Handelns zeigen."

Planung ist das A und O

Der Führungskreis des Unternehmens stellt regelmäßig einen Businessplan auf. Neben einem Jahresrückblick erhält er Informationen zur aktuellen Marktsituation und eine SWOT-Analyse. Die SWOT-Analyse mit den vier wesentlichen Bereichen Strengths (Stärken), Weaknesses (Schwächen), Opportunities (Chancen) und Threats (Gefahren) ist ein Werkzeug des strategischen Managements. Hinzu kommt eine ganze Reihe von Zahlenwerken, die zur effizienten Unternehmensführung notwendig sind. „Eine konkrete Jahresplanung und eine „weiche“ 5-Jahresplanung werden von uns derzeit als ausreichend angesehen", so Axel Werner über seine Planungsinstrumente. 

Dem Führungskreis gehören die fünf Geschäftsführer  sowie – je nach Bedarf – die Personalleitung, die Finanzleitung und der Qualitätsmanagementbeauftragte an. In der Jahreszielplanung werden vom Führungskreis neben ökonomischen Zielen vor allem Qualitätsziele definiert. Das sind beispielsweise Ziele in den Bereichen Prozessoptimierung, Mitarbeiterschulung oder Expansion. Die daraus resultierenden Maßnahmenpläne werden von den Geschäftsführern an die Mitarbeiter kommuniziert.

Während des Jahres werden in regelmäßigen Meetings die Kennzahlen verfolgt. Für Axel Werner sind in diesem Zusammenhang aber auch weiche Faktoren, wie aktuelle Marktbewegungen oder Strömungen bei den Mitarbeitern sehr wichtig: „Diese Dinge werden ebenfalls in die Agenda der Treffen aufgenommen und besprochen.“

Instrumente passgenau auf das Unternehmen zugeschnitten

In der AWEK AG werden alle Instrumente aus FührungsEnergie angewendet. Axel Werner wäre nicht Axel Werner, wenn er die Instrumente nicht passgenau auf sein Unternehmen zugeschnitten hätte. Trotzdem stellt er unterschiedliche Erfolge in den einzelnen Bereichen fest. „Das liegt auch an mir selber“, gibt er ganz offen zu. „Dort, wo die Instrumente aus FührungsEnergie nicht so umgesetzt werden, wie ich erhoffte, läuft es schlechter.“ Deshalb ist der Chef aber keinem böse. Vielmehr weiß er inzwischen, woran dies liegt: „Ich habe Verständnis dafür, da ich erkannt habe, dass wir unterschiedliche Gedankenmuster haben." Auch diese Erkenntnis hat er aus dem Seminar UnternehmerEnergie mitgebracht. Und die Lösung dafür hat er auch gleich parat: „Geduldig die Führungskräfte und Mitarbeiter an neue Ideen und Strategien heranführen."  So werden das Tun nachhaltig und der Wille zu Veränderungen gestärkt.

Quelle: SchmidtColleg 2008

 
Die nächsten Termine
FührungskräfteEnergie
09.02.2012 bis 10.02.2012
Wernberg, Burg Wernberg
UnternehmerEnergie
22.02.2012 bis 25.02.2012
AUSGEBUCHT
VortragsAbende
23.02.2012
Nürnberg, Arvena Park
VortragsAbende
27.02.2012
Oberursel bei Frankfurt, Hotel Mövenpick
Erfolgreich überzeugen
07.03.2012
Nürnberg, Mövenpick Airport
Einfach anders kommunizieren
13.03.2012
Nürnberg, Hotel Schindlerhof
VortragsAbende
19.03.2012
Süßen bei Stuttgart, Carl Stahl Akademie
UnternehmerEnergie
20.03.2012 bis 23.03.2012
Waldsassen, Kloster Waldsassen
VortragsAbende
22.03.2012
München, Eden Hotel Wolff
Die Kunst des Bewerbungsgespräches
27.03.2012
Nürnberg, Mövenpick Airport
FührungskräfteEnergie
29.03.2012 bis 30.03.2012
AUSGEBUCHT
MitarbeiterEnergie
18.04.2012
AUSGEBUCHT
Klick by Klick: Sofortumsatz im Internet!
19.04.2012
Bayreuth, Arvena Kongresshotel
CollegTage
20.04.2012 bis 21.04.2012
Bayreuth, Arvena Kongresshotel
UnternehmerEnergie
23.04.2012 bis 26.04.2012
Nürnberg, Hotel Schindlerhof
JugendEnergie
04.05.2012 bis 06.05.2012
Büchenbach bei Nürnberg, Hubert-Schwarz-Zentrum
Vom Kunden zum Fan!
08.05.2012
Bayreuth, Arvena Kongresshotel
Schaden vom Unternehmen abwenden
11.05.2012
Süßen bei Stuttgart, Carl Stahl Akademie
Körpersprache für den Business-Alltag
15.05.2012
Bayreuth, Arvena Kongresshotel
FührungskräfteEnergie
24.05.2012 bis 25.05.2012
Schiltach im Schwarzwald, Hansgrohe AG Aquademie
 
Aktuelle Seite drucken: