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Advanced Unibyte

… damit unternehmensrelevante Daten sicher sind!

Fachkräftemangel ist ein Problem in vielen Branchen. Künftig wird er immer mehr Unternehmen betreffen. „Das ist für uns schon lange eine große Herausforderung“, sagt Sandro Walker. Sein IT-Unternehmen Advanced UniByte bietet Speicherlösungen und Dienstleistungen für unternehmenskritische Daten. War man anfänglich eher nur Lieferant von Hardware, so ist man inzwischen vor allem ganzheitlicher Dienstleister. Dazu  ist vor allem eines wichtig: gute Leute.

Um an überdurchschnittlich gute Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu kommen, hat Advanced UniByte extra die Homepage http://www.lust-auf-verantwortung.de/  ins Leben gerufen. Unabhängig von der Firmen-Website will man so um gute Kräfte werben und sie auf den Geschmack bringen. Wer dann mal im Reutlinger EDV-Unternehmen ist, dem schmeckt es, nicht nur die Arbeit. Für die 40 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bereitet täglich eine Köchin ein Mittagsgericht vor. „Auch das fördert das Betriebsklima", sagt Sandro Walker und zeigt auf den Menüplan für die laufende Woche.

Doch alleine damit kann man sicherlich nicht den Fachkräftemangel beheben. Sandro Walker und seine Firma sind Anwender von UnternehmerEnergie, dem Führungs- und Managementwerkzeug von SchmidtColleg. „Damit bekam ich ein praxistaugliches, kompaktes Handwerkszeug, um mein Unternehmen für zukünftiges Wachstum zu strukturieren“, blickt Walker auf das Seminar zurück, das ihm ein Bekannter empfohlen hatte.

Seminarbesuch in schwieriger Phase

Sandro WalkerIm Jahr 2002 besuchte er das Seminar im Schindlerhof in Nürnberg. Einen der Referenten, Klaus Kobjoll, kannte er bereits durch dessen Buch „Motivaction". Auch erste Ansätze zur strategischen Unternehmensführung, wie die Jahreszielplanung und jährliche Mitarbeitergespräche, hatte Walker zu dem Zeitpunkt schon hinter sich. Sein Unternehmen mit damals 28 Mitarbeitern war zu Beginn des 21. Jahrhunderts in einer schwierigen Phase: „Die Marktlage war schlecht und wir waren an einer Wachstumsschwelle angelangt." In drei Ordnern fand er beim UnternehmerEnergie-Seminar alles, was man zur Führung eines Unternehmens benötigt.

1994 gründete Sandro Walker das Unternehmen, „in einer auch damals besonders schwierigen Zeit für die Branche", wie er später  erfahren musste.

Aber wie kam es dazu, dass sich der Existenzgründer damals Mite der 90er-Jahre selbständig machte. Als 13-jähriger bekam der Schüler Sandro Walker seinen ersten Computer. „Ich habe natürlich damit gespielt. Mich haben viele Dinge interessiert, so z. B. wie es möglich ist, dass sich so ein Punkt auf dem Bildschirm bewegt." Er begann zu programmieren und arbeitete sich Zug um Zug in die EDV-Technik ein. Nach dem Abitur wollte er Maschinenbau studieren. Aber er bekam keinen Studienplatz und entschied sich für eine Ausbildung zum Kommunikationselektroniker. Nach der Lehre und drei Jahren Berufserfahrung entschied sich der junge Mann für die Selbstständigkeit.

Spezialisierung als Alleinstellungsmerkmal

Advanced UniByte – so hieß sein Unternehmen von Anfang an - bot ein begrenztes Spektrum des EDV-Produkten an. Man spezialisierte sich auf Speicherlösungen wie etwa für CAD-Workstations und Zubehör für Markengeräte. „Hier war ein spezielles Wissen erforderlich, das uns ein Stück weit als Alleinstellungsmerkmal diente", blickt Walker auf die Anfänge seines Unternehmens zurück. Der Preisverfall im Hardwarebereich zwang das Unternehmen jedoch bald, den Weg hin zum Dienstleister mit mehr Service zu gehen.

Heute kann sich Advanced UniByte durchaus mit Branchenriesen wie IBM oder HP im Wettbewerb messen. Gerade Neukunden würden die Leistungen des Reutlinger Unternehmens mit den Branchengiganten vergleichen. Ein Professional Service, ein  Testlabor, ein großes Ersatzteillager und vor allem reichlich Know-How sorgen dafür, dass die Reutlinger EDV-Spezialisten auf eine Vielzahl von Referenzen verweisen können. Und wer vermutet schon, dass ein Hollywood-Blockbuster wie „Der Herr der Ringe II" mithilfe eines Systems von Advanced UniByte digital bearbeitet wurde?

Hochkarätige Referenzen überzeugen

Solche Referenzen sind es wiederum, die neue Kunden überzeugen. Waren es anfänglich vor allem EDV-Betreiber aus Forschung und Lehre, so sind es heute mittelständische Unternehmen, die Advanced UniByte ihre sensiblen Daten anvertrauen. Die Reutlinger bekommen die Aufgabe, Daten zu speichern und zu sichern und den Datenverlust bei möglichen Crashs so gering wie möglich zu halten. Sandro Walker: „Es ist zum Beispiel für ein Callcenter nicht hinnehmbar, dass bei einem Systemabsturz die Daten des gesamten Tages verloren gehen.“ 

Die Reutlinger bieten nicht nur einfach Hardware dazu an, sondern erarbeiten heute zu 80 Prozent im Projektgeschäft die jeweils passenden individuellen Lösungen. Ein Thema der Branche ist  gegenwärtig virtuelle Speicherlösungen: Statt vieler Server, die jeweils nur gering genutzt werden, arbeiten virtuelle Lösungen auf leistungsstarken Anlagen. Auf ihnen werden dann virtuell mehrere Server betrieben. Das spart Energie- und Wartungsaufwand.

Zielgruppe sind Forschungseinrichtungen oder mittelständische Unternehmen, die Systemlösungen und Dienstleistungen für unternehmenskritische Daten benötigen. „Viele löschen E-Mails, ohne zu wissen, dass diese inzwischen rechtlich wie Briefe gewertet werden", zeigt Walker eine von vielen Problemfeldern auf. „Unsere Systeme archivieren die Mails, noch bevor sie beim Empfänger sind."

Für jedes Speicherproblem eine Lösung …

SpeicherlösungenWalker sagt, zu Recht mit ein bisschen Stolz in der Stimme, dass Advanced UniByte heute in der Lage ist, für jedes Speicherproblem eine Lösung zu erarbeiten. „Das stand übrigens auch einmal in unseren langfristigen Zielen. Heute ist es Realität." Obwohl Advanced UniByte ein sehr von der Technik geprägtes Unternehmen ist, sieht Sandro Walker die Mitarbeiter als wichtigstes Kapital an. Benötigt werden hauptsächlich IT-Systemkaufleute und -Techniker, Diplom-Informatiker oder auch Quereinsteiger mit analytischem Denkvermögen.

… Dank der richtigen Mitarbeiter!

Bereits bei der Bewerberauswahl werden Werkzeuge aus UnternehmerEnergie genutzt. Zur Verfügung steht ein Einstellungsfilter, den neue Mitarbeiter durchlaufen. Anschließend kommen die favorisierten Bewerber zu einem Probe-Arbeitstag in das Reutlinger Unternehmen. Sie lernen das Unternehmen und die anderen Mitarbeiter kennen. „Ob jemand eingestellt wird, das entscheiden in aller Regel dann die Mitarbeiter, die mit dem Bewerber künftig zusammenarbeiten müssen", verdeutlicht Walker.
 
Wie man diese Werkzeuge sinnvoll nutzt, das hat der Unternehmer im Seminar UnternehmerEnergie gelernt. „Voll motiviert kam ich zurück und habe gleich fünf Mitarbeiter zu FührungskräfteEnergie angemeldet“, erzählt er. Dieses Jahr folgen weitere. „Jeder, der Personalverantwortung hat, muss das Seminar besuchen.“ Vor allem der direkte Praxisbezug hat Sandro Walker und seine Führungskräfte von SchmidtColleg überzeugt.

Werkzeuge individuell anpassen

Walker stellte nach dem Seminarbesuch bald fest, dass er sich anfangs zu viel vorgenommen hatte. Es wurden Werte, Visionen und eine Philosophie für das Unternehmen sowie mittel- und langfristige Ziele entwickelt. „Vielleicht waren die Ziele auch ein Stück zu hoch, aber sie haben uns motiviert", blickt der Unternehmer zurück. „Aus den umfangreich formulierten Werten wurden Spielregeln, die jeder kennt." Zudem empfiehlt Walker, die Werkzeuge aus UnternehmerEnergie auf das jeweilige Unternehmen anzupassen. Bei Advanced UniByte gibt es zum Beispiel keine Monatsberichte, da man sich alle zwei Wochen ohnehin zum Informationsaustausch trifft.

Die Jahreszielplanung wird inzwischen mit einem Moderator durchgeführt. Victor Kaufmann, Netzwerkpartner des SchmidtColleg steht hier zur Seite. „Wenn ich am Flipchart stehe und die Ideen sammele, dann kann ich mich nicht einbringen, wie ich es will", sagt Walker. Deshalb überlässt er die Moderation lieber einem externen Moderator und hat selbst den Kopf frei. Einmal im Quartal wird der Zwischenstand der Jahreszielplanung überprüft. Die langfristige Unternehmensplanung wird alle drei Jahre einer Überprüfung unterzogen und gegebenenfalls neu ausgerichtet. Motivation und Ideen holt sich Sandro Walker auch bei CollegTagen oder den UnternehmerFreitagen des SchmidtCollegs.

Wachstum ist für Advanced UniByte aus zwei Gründen nötig. Zum einen kann man nur so mit dem technologischen Fortschritt der Branche mithalten und sich einen Namen in der Branche machen. Zum anderen können durch Wachstum den Mitarbeitern auch Perspektiven geboten werden. Sandro Walker: „Das wollen wir. Wir wollen die Mitarbeiter langfristig im Unternehmen halten.“ Dass ein Vertriebsmitarbeiter schon zwölf Jahre im Unternehmen tätig ist, sei in der EDV-Branche eine absolute Ausnahme. „Aber es gut für die Kundenbeziehungen,“ stellt der erfolgreiche Unternehmer fest.

Auch schwierige Marktlagen gemeistert

PräsentationSandro Walker durfte auch schon feststellen, dass kontinuierliches Wachstum nicht immer möglich ist. In den Jahren 2003 und 2004 sah man sich einer schwierigen Marktlage gegenüber. Im Gegensatz zur Großindustrie hat man damals jedoch keine Arbeitsplätze abgebaut. „Da muss man auch mal schlechte Ergebnisse der Bank kommunizieren. Wir brauchen die Leute, um wieder durchzustarten.“

Advanced UniByte ist nach den schwierigen Zeiten durchgestartet. Eine erste Niederlassung entstand in München. Der Grund dafür liegt auf der Hand: Man ist näher und schneller beim Kunden. Vor allem im süddeutschen Raum werden deshalb verstärkt Neukunden akquiriert. Auch beim Aufbau der Niederlassung nutzt Sandro Walker die Werkzeuge aus UnternehmerEnergie. Drei Mitarbeiter sind dort gegenwärtig tätig. Ganz andere Strukturen seien jetzt nötig, die man erst schaffen müsse, um das Stammhaus und die Niederlassung zu verzahnen. Sandro Walker ist ein Verfechter der Strategie des „Steigern und Sicherns“. Deshalb will Walker mit weiteren Niederlassungen vorerst noch warten: „Wenn das Münchner Büro integriert ist und läuft, dann lässt sich so ein Modell multiplizieren.“

Strukturen für neue Herausforderungen schaffen

Strukturen schaffen, die auf die neuen Herausforderungen ausgerichtet sind, das steht als nächste große Herausforderung für das Unternehmen an. So werden gegenwärtig Aufgabenlisten erstellt, insbesondere für Aufgaben die nur eine Person macht. „Fällt diese aus, so kann deren Arbeit nachvollzogen und von einem anderen erledigt werden.“ 

Aufgabenplanungen sind auch deshalb wichtig, weil so gezielt Verantwortung an Leute mit Kompetenz abgeben werden kann. Sandro Walker: “Ein Unternehmer kann und darf nicht alles machen. Wir brauchen Leute, die in ihren jeweiligen Spezialgebieten besser sind als ich. Diesen kann man Freiräume bei Entscheidungen und der Umsetzung geben. Die Mitarbeiter wissen aufgrund der Unternehmensziele ja, wohin wir wollen.“

Advanced Unibyte ist so auf dem besten Weg vom reinen Technikanbieter hin zum Lieferanten von Systemlösungen zur Speicherung von unternehmensrelevanten Daten. Zu den Dienstleistungen gehören auch Schulungen. Erst kürzlich sind hierfür entsprechende Schulungsräume entstanden. Marketingaktivitäten mit E-Mail-News und Newslettern werden ergänzt durch Technologie-Praxis-Workshops und der Hausmesse „Storage-Days“. So bindet man die Kunden ans Unternehmen und lässt sie teilhaben an der Entwicklung.

Für die Gäste und Kunden des Unternehmens gibt es natürlich auch Essen aus der eigenen Küche. „Alle sind begeistert", sagt Sandro Walker und er freut sich, wenn Kunden bei „Linsen mit Spätzle“ noch einen Nachschlag erbeten. Sind also die eigene Küche und die Anwendung von UnternehmerEnergie die Zutaten des Erfolgs? Sicherlich nicht alleine, aber sie tragen zumindest wesentlich dazu bei. Und in erfolgreichen Unternehmen arbeitet man gerne.

 
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